MIA. startet zum Bandjubiläum mit neuem Album und eigener Plattenfirma durch

Symbolbild: Mikrofon auf einer Bühne
Lestat (Jan Mehlich), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

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Zwei Tage vor der Veröffentlichung ihres achten Studioalbums rückt die Berliner Band MIA. ihr Jubiläumsjahr in den Mittelpunkt. Am Freitag, 9. Oktober 2026, erscheint „Euphorie & Alltag“. Das neue Album von MIA ist zugleich die erste Albumveröffentlichung auf dem bandeigenen Label EENEMEENE Records. Der Vertrieb läuft über Sony Music Entertainment. Bereits am Donnerstag, 8. Oktober, soll die Band nach Angaben der Berliner Morgenpost beim BRIGITTE Award in Berlin auftreten. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, folgt ein exklusives Releasekonzert im FluxBau in Berlin.

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Euphorie & Alltag ist das achte Studioalbum von MIA.

„Euphorie & Alltag“ folgt mehr als sechs Jahre auf das vorherige MIA. Studioalbum „Limbo“, das am 27. März 2020 erschien. Produziert wurde die neue Platte von Olaf Opal. Angeboten wird das Album unter anderem auf CD und Vinyl, darunter auch eine rote Vinylfassung. Die derzeit veröffentlichte Trackliste umfasst 14 Positionen. Neben zwölf unterschiedlich betitelten Stücken enthält sie am Ende eine weitere Version von „LOS“ mit TimTim sowie eine zweite Fassung von „TNZN“.

Vier Singles führten auf das Album hin

Die Albumphase begann bereits im Frühjahr. „LOS“ erschien am 27. März 2026 und markierte zugleich den Start von EENEMEENE Records. Am 24. Juli folgte „Linker Haken“, am 21. August „TNZN“. Die vierte Vorabsingle „Panzer“ wurde am 18. September veröffentlicht. Damit waren vor dem Albumstart vier reguläre Stücke aus dem neuen Werk verfügbar. Zusätzlich erschien im Juni eine Livefassung von „LOS“. Die Veröffentlichung von „Euphorie & Alltag“ selbst ist für Freitag, 9. Oktober 2026, angesetzt.

Releasekonzert in Berlin und Auftritt beim BRIGITTE Award

Für Donnerstag, 8. Oktober 2026, nennt die Berliner Morgenpost einen Auftritt von MIA. beim BRIGITTE Award. Offiziell von der Band bestätigt ist dagegen das Releasekonzert am Sonntag, 11. Oktober 2026, im FluxBau in Berlin. Das Album ist nach Angaben der Band im Ticketpreis für dieses einmalige Konzert enthalten. Der Auftritt folgt damit zwei Tage nach der Veröffentlichung des Albums.

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Zwölf Konzerte folgen 2027 in Deutschland und Österreich

Die anschließende „Euphorie & Alltag LIVE“ Tour beginnt am Donnerstag, 18. Februar 2027, im Posthof in Linz. Danach folgen am Freitag, 19. Februar 2027, das Rockhouse in Salzburg und am Samstag, 20. Februar 2027, das Orpheum in Graz. In Deutschland geht es am Donnerstag, 25. Februar 2027, im Hirsch in Nürnberg, am Freitag, 26. Februar 2027, im Karlstorbahnhof in Heidelberg und am Samstag, 27. Februar 2027, im KUZ Kulturzentrum Mainz weiter. Der Vorverkauf für die Tour war bereits im April gestartet.

Im März setzt MIA. die Tour am Freitag, 5. März 2027, im M.A.U. Club in Rostock fort. Am Samstag, 6. März 2027, steht das Waschhaus in Potsdam auf dem Programm. Es folgen am Freitag, 12. März 2027, das Kulturzentrum Schlachthof in Bremen, am Samstag, 13. März 2027, die zakk Halle in Düsseldorf und am Freitag, 19. März 2027, die Factory in Magdeburg. Das bislang angekündigte Tourfinale steigt am Samstag, 20. März 2027, im Alten Schlachthof in Dresden. Der offizielle MIA. Ticketshop bietet neben Eintrittskarten auch Kombinationen aus Fanticket und CD an.

Von der Berliner Schülerband zum festen Namen im Deutschpop

Die Geschichte von MIA. reicht in die 1990er Jahre zurück. Ältere offizielle Texte nennen entweder 1996 als Beginn auf einem Berliner Schulhof oder 1997 als Gründungsjahr. Zur heutigen Kernbesetzung gehören Sängerin Mieze Katz, Gitarrist Andreas Ross, auch als Andy Penn bekannt, Schlagzeuger Gunnar Spies und Bassist Robert Schütze. Zu den bekanntesten Titeln der Band zählen „Hungriges Herz“, „Tanz der Moleküle“, „Mein Freund“ und „Fallschirm“. Stilistisch verband MIA. über die Jahre deutschsprachigen Pop mit elektronischer Musik, Rock und Einflüssen der Neuen Deutschen Welle. Die aktuelle Tourkommunikation spricht von mittlerweile 30 Jahren Bandgeschichte.

Auch große Fernsehwettbewerbe gehören zur Bandgeschichte. Am 19. März 2004 trat MIA. mit „Hungriges Herz“ beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest an. Für die abschließende Stichwahl qualifizierte sich die Gruppe nicht, diese bestritten Max Mutzke und Scooter. Beim Bundesvision Song Contest am 9. Februar 2007 vertrat MIA. das Bundesland Berlin mit „Zirkus“. Mit 96 Punkten belegte die Band dort Rang vier. Gewonnen wurde die Ausgabe von Oomph! gemeinsam mit Marta Jandová für Niedersachsen.

Limbo erreichte zuletzt Platz 49 der deutschen Albumcharts

Das bislang letzte MIA. Studioalbum „Limbo“ kam 2020 in Deutschland in die offiziellen Albumcharts. Nach einem Einstieg auf Platz 64 verbesserte sich das Album in der zweiten Chartwoche auf Rang 49, der zugleich die höchste Platzierung des Albums blieb. In den österreichischen Albumcharts ist „Limbo“ nicht verzeichnet. Dort war zuletzt „Biste Mode“ 2015 vertreten und erreichte Platz 67. In der Schweizer Hitparade war das jüngste gelistete MIA. Album „Tacheles“, das 2012 Platz 44 erreichte.

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