Autofahrer stirbt an A57-Raststätte bei Krefeld: Polizei ermittelt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein Autofahrer ist am Sonntagabend, 18. Oktober 2026, bei einem Unfall an der Autobahn 57 bei Krefeld ums Leben gekommen. Sein Wagen prallte an der Tank- und Rastanlage Geismühle-West auf einen geparkten Lastwagen. Der Zusammenstoß ereignete sich in Fahrtrichtung Köln. Die Polizei untersuchte den Unfallort bis in die Nacht. Die Raststätte wurde erst am frühen Montagmorgen wieder freigegeben. Die Fahrstreifen der Autobahn selbst blieben befahrbar.

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Zusammenstoß mit geparktem Lastwagen

Der tödliche Unfall auf der A57 geschah nach Angaben der Polizei Düsseldorf am Sonntag kurz nach 19 Uhr. Betroffen war die Raststätte Geismühle-West, die auf Krefelder Stadtgebiet liegt. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen fuhr das Auto ungebremst auf einen dort abgestellten Lastwagen auf. Der Fahrer des Personenwagens erlitt tödliche Verletzungen.

Die Unfallstelle befand sich damit nicht auf einem der durchgehenden Fahrstreifen der A57, sondern auf dem Gelände der Rastanlage. Die genaue Position des Lastwagens und der Ablauf in den Sekunden vor dem Zusammenstoß waren zunächst nicht im Einzelnen geklärt. Auch zum Alter und zur Herkunft des verstorbenen Fahrers wurden keine gesicherten Informationen veröffentlicht.

Die Polizei Düsseldorf erklärte gegenüber dem WDR, der Lastwagen sei nach dem bisherigen Eindruck normal abgestellt gewesen. Eine abschließende Bewertung der Parksituation oder des Unfallhergangs ergibt sich daraus nicht. Welche Umstände zum Aufprall geführt haben, ist Gegenstand der Ermittlungen.

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Raststätte bis nach 2.30 Uhr gesperrt

Unmittelbar nach dem Unfall war die Raststätte Geismühle-West in Richtung Köln gesperrt. Während der ersten Maßnahmen konnten Fahrzeuge die Anlage noch verlassen, die Zufahrt war jedoch nicht möglich. Die Sperrung betraf den Raststättenbereich und nicht die durchgehenden Fahrspuren der Autobahn.

Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam arbeitete über mehrere Stunden am Ort des Zusammenstoßes. Nach Angaben des WDR dauerten die Maßnahmen bis tief in die Nacht. Erst nach 2.30 Uhr am Montag, 19. Oktober, wurde die Raststätte wieder für den Verkehr geöffnet. Eine Verkehrsmeldung von 2.33 Uhr verzeichnete ebenfalls das Ende der Behinderung.

Damit konnten Autofahrer die Rastanlage am Montagmorgen wieder anfahren. Eine Sperrung der Autobahn in Richtung Köln wegen dieses Unfalls wurde nicht gemeldet. Das ist vor allem für den überregionalen Verkehr zwischen dem Niederrhein, dem Raum Neuss und Köln von Bedeutung.

Ermittlungen zur Unfallursache dauern an

Warum der Personenwagen gegen den abgestellten Lastwagen prallte, war am Montagmorgen weiterhin offen. Die Polizei machte zunächst keine abschließenden Angaben zum Hergang. Dass das Auto nach den ersten Feststellungen ungebremst auffuhr, beantwortet nicht die Frage nach dem Grund für die Kollision.

Das Unfallaufnahmeteam sicherte am Sonntagabend und in der Nacht die Spuren am Zusammenstoßort. Diese Arbeit ist die Grundlage für die weitere Rekonstruktion. Zu einer technischen Störung des Fahrzeugs, der Geschwindigkeit vor dem Aufprall oder einem möglichen Einfluss äußerer Umstände lagen zunächst keine gesicherten behördlichen Feststellungen vor.

Auch über die Folgen für Personen in dem geparkten Lastwagen gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Bestätigt war der Tod des Autofahrers. Aussagen über eine Verantwortlichkeit des Lastwagenfahrers oder des Verstorbenen lassen sich aus den bisherigen Informationen nicht ableiten.

Weiterer Unfall mit Feuerwehrfahrzeug gemeldet

Im Zusammenhang mit dem Rettungseinsatz berichtete die Nachrichtenagentur NonstopNews von einem zweiten Verkehrsunfall in Krefeld. Demnach kollidierte ein Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr während einer Alarmfahrt an der Kreuzung Hauptstraße und Untergath mit einem Auto. Die Agentur berichtete von Verletzten auf beiden Seiten, die in Krankenhäuser gebracht worden seien.

Eine unabhängige behördliche Bestätigung der Einzelheiten lag zunächst nicht vor. Auch die genaue Zahl der Verletzten und die Schwere ihrer Verletzungen waren nicht gesichert. Für den Ablauf des tödlichen Zusammenstoßes auf der A57 ergeben sich aus diesem zweiten Geschehen keine Rückschlüsse.

Rastanlage Geismühle-West an der A57

Die Tank- und Rastanlage Geismühle-West liegt an der A57 in Krefeld und dient dem Verkehr in Richtung Köln. Der Betreiber führt für den Standort 23 Lastwagenstellplätze, 77 Pkw-Stellplätze und vier Busparkplätze auf. Zudem gibt es eine Tankstelle und sanitäre Einrichtungen. Die Anlage ist regulär rund um die Uhr geöffnet.

Ob der in den Unfall verwickelte Lastwagen auf einem ausgewiesenen Stellplatz stand, war zunächst nicht abschließend geklärt. Aus den veröffentlichten Stellplatzzahlen ergibt sich auch keine Aussage über die Auslastung am Sonntagabend. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass fehlender Parkraum bei dem Zusammenstoß eine Rolle spielte, lagen zunächst nicht vor.

Bereits am 14. Januar 2021 hatte die Autobahnpolizei einen tödlichen Unfall an der gegenüberliegenden Rastanlage Geismühle-Ost gemeldet. Damals geriet ein Auto unter das Heck eines geparkten Lastwagens. Der frühere Unfall betraf die andere Fahrtrichtung. Ein Zusammenhang mit dem Geschehen vom 18. Oktober 2026 ist nicht belegt.

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