
Gronau. Bei einer routinemäßigen Zollkontrolle im westlichen Münsterland haben Einsatzkräfte kurz vor dem Jahreswechsel eine ungewöhnliche Form des Drogenschmuggels aufgedeckt. In einem aus den Niederlanden einreisenden Auto stellten Zollbeamte mehrere Gramm harter Drogen sicher – versteckt direkt am Körper eines Insassen.
Am späten Nachmittag des 29. Dezember 2025 stoppte eine Streife des Hauptzollamt Münster bei Gronau einen Pkw mit deutscher Zulassung. Das Fahrzeug war zuvor aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist und mit zwei Männern besetzt. Beide gaben bei der Kontrolle an, keine verbotenen Gegenstände mitzuführen.
In unmittelbarer Nähe des kontrollierten Autos fiel den Zollbeamten jedoch ein Plastikbeutel auf. Auffällig war, dass dieser trotz regnerischer Witterung trocken geblieben war. Eine erste Einschätzung ließ darauf schließen, dass der Beutel kurz zuvor aus dem Fahrzeug entsorgt worden sein könnte. Eine spätere Überprüfung bestätigte, dass sich darin eine größere Menge eines typischen Streckmittels für Betäubungsmittel befand.
Daraufhin intensivierten die Einsatzkräfte die Kontrolle. Das Fahrzeug wurde mithilfe eines Drogenspürhundes durchsucht, außerdem nahmen die Beamten beide Insassen genauer unter die Lupe. Beim Beifahrer stießen sie schließlich auf das eigentliche Schmuggelgut: Er hatte mehrere Tütchen mit insgesamt rund neun Gramm Kokain und etwa 15 Gramm Heroin zwischen den Gesäßbacken versteckt.
Neben den Drogen am Körper des Beifahrers stellten die Zollbeamten insgesamt rund 62 Gramm Streckmittel sicher. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen durften sie ihre Fahrt fortsetzen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen mit Sitz in Nordhorn. Aus taktischen Gründen wurde der Fall erst jetzt öffentlich gemacht.
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