Frankfurt: Achtjähriges Schulkind seit Mittwoch vermisst – Ermittlungen im familiären Umfeld

Tödlicher Verkehrsunfall auf der L522 bei Frankenthal
Symbolfoto

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Update: Polizei intensiviert Ermittlungen im familiären Umfeld

Die Polizei hat die Ermittlungen im familiären Umfeld des seit Mittwoch vermissten achtjährigen Jungen intensiviert. Hintergrund sind nach Angaben der Polizei mehrere eingegangene Hinweise. Weitere Details zu Art und Inhalt dieser Hinweise wurden nicht veröffentlicht.

Zudem bestätigte die Polizei, dass es sich bei der Weißfrauenschule um eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprachheilförderung handelt. Nach Polizeiangaben ist der Junge grundsätzlich in der Lage, sich auszudrücken und zu kommunizieren.

Unklar bleibt weiterhin, aus welchem Grund das Kind am Mittwochmorgen mit einem Fahrdienst zur Schule gebracht wurde. Zur persönlichen oder familiären Situation äußert sich die Polizei nicht.

 Ursprünglicher Sachverhalt

Frankfurt. Ein vermisstes Schulkind in Frankfurt beschäftigt weiterhin die Polizei. Seit Mittwochmorgen wird ein achtjähriger Junge aus Frankfurt am Main gesucht. Nach Polizeiangaben wurde das Kind am Morgen von einem Fahrdienst an der Weißfrauenschule im Frankfurter Bahnhofsviertel abgesetzt und ist seitdem verschwunden. Die Polizei Frankfurt führt die Ermittlungen fort und wertet Hinweise aus der Bevölkerung aus.

Nach übereinstimmenden Medienberichten werden derzeit eingehende Hinweise, Fotos und Videoaufnahmen geprüft. Zudem befragen die Ermittler mögliche Zeugen im Umfeld der Schule und in angrenzenden Bereichen. Auch Aufnahmen aus Videoüberwachungssystemen werden ausgewertet.

Suche am Donnerstag ausgeweitet

Am Donnerstag wurden die Suchmaßnahmen ausgeweitet. Ein Polizeihubschrauber kam über der Innenstadt zum Einsatz, außerdem suchten Einsatzkräfte mit Booten den Main ab. Zusätzlich wurde das Schulgelände erneut mit Hunden abgesucht. Nach Angaben der Polizei waren dabei mehrere hundert Beamtinnen und Beamte im Einsatz.

In der Nähe der Schule wurde am Donnerstag ein Schulranzen gefunden, der nach Einschätzung der Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit dem vermissten Jungen zugeordnet werden kann. Der Fund wurde in die laufenden Ermittlungen einbezogen.

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In der Nacht zum Freitag wurden die aktiven Suchmaßnahmen zunächst reduziert. Die Polizei teilte mit, dass Hinweisen weiterhin nachgegangen wird. Eine Ausweitung der Suche auf weitere Gebiete soll erfolgen, sofern neue Erkenntnisse vorliegen.

Auswertung von Videomaterial und Umfeldermittlungen

Die Polizei setzt bei den Ermittlungen auch auf die Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen aus dem Bahnhofsviertel. Nach Angaben der Polizei kommt dabei auch technische Unterstützung zum Einsatz. Ziel ist es, mögliche Bewegungen des Kindes nach dem Absetzen an der Schule zu rekonstruieren.

Darüber hinaus wird nach Polizeiangaben auch im persönlichen Umfeld des Jungen ermittelt. Diese Maßnahmen seien Bestandteil der laufenden Untersuchungen.

Der Junge ist etwa 135 Zentimeter groß. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er eine schwarze Daunenjacke, eine grün-gelb-blaue Pudelmütze und hatte einen blauen Schulranzen mit Astronautenmotiv bei sich. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise von Personen, die das Kind nach Mittwochmorgen gesehen haben.

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