Suche
Close this search box.
Provinzial Logo
Privatadresse schützen mit Adressgeber

Imagekampagne „Helfen ist ein cooler Job“ startet in Münster

Ende März beginnt die innovative Imagekampagne „Helfen ist ein cooler Job“ in Münster, gefolgt von weiteren Städten wie Osnabrück und Vechta.
Foto: Kelly Sikkema

„Helfen ist ein cooler Job“

Ende März beginnt die innovative Imagekampagne „Helfen ist ein cooler Job“ in Münster, gefolgt von weiteren Städten wie Osnabrück und Vechta. Die Kampagne zielt darauf ab, das Ansehen und die Wertschätzung haushaltsnaher Dienstleistungen zu steigern und den Fachkräftemangel in diesem Bereich anzusprechen.

Vier Kampagnenmotive auf Großflächenplakaten in Münster

Während der Osterferien und nach den Sommerferien werden in Münster vier verschiedene Kampagnenmotive als Großflächenplakate präsentiert. Diese sollen die Vielfalt und Bedeutung der Tätigkeiten in haushaltsnahen Dienstleistungen herausstellen und die öffentliche Wahrnehmung positiv beeinflussen.

Breite Unterstützung und umfassende Informationen

Die Kampagne bietet nicht nur visuelle Anreize durch Plakate, sondern auch eine umfangreiche Informationsplattform. Auf der Webseite www.helfen-job.de finden Interessierte zahlreiche weitere Motive, nützliche Tipps und Anlaufstellen für Fragen rund um die Jobsuche und Existenzgründung. Zusätzlich wird die Kampagne aktiv in sozialen Medien begleitet, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Aussagen von Experten unterstreichen die Wichtigkeit des Projekts

Ursula Schukraft, Präsidentin des Deutschen Hauswirtschaftsrats (DHWiR) und Trägerin der Kampagne, betont den dringenden Bedarf an Fachkräften in privaten Haushalten. „Ob junge Familien mit Kindern oder ältere Menschen, der Bedarf an Unterstützung bei häuslichen Tätigkeiten ist enorm“, erklärt Schukraft. Sie hebt hervor, dass die Kampagne verschiedene Gruppen ansprechen will, um die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in diesem Sektor aufzuzeigen.

Zukunftspläne und mögliche Ausweitung der Kampagne

Christine Küster, Professorin für Sozioökonomie des Privathaushalts, sieht in der Kampagne einen wesentlichen Beitrag zur gerechteren Verteilung von Sorgearbeit und zur Stärkung der ökonomischen Perspektiven von Frauen. „Wir werden die Erfahrungen dieses halbjährigen Testlaufs sorgfältig auswerten und bieten damit die Grundlage für eine mögliche bundesweite Ausdehnung der Kampagne“, erläutert Küster. Sie betont, dass ein breiteres Angebot an haushaltsnahen Dienstleistungen nicht nur zur Gleichstellung beiträgt, sondern auch den Fachkräftemangel insgesamt lindern kann.