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Sechste Vollsperrung der A1 bei Münster für Brückenbau

Erfahren Sie alles über den aktuellen Stand und die Pläne zum Ausbau der A1 bei Münster, nachdem das ursprüngliche ÖPP-Projekt abgesagt wurde.
Foto: Erich Westendarp.

Erneute Sperrung der A1 für Brückeninstallation

Von Freitagabend, 22 Uhr, bis Montagmorgen ist die Autobahn A1 im Abschnitt zwischen Münster-Hiltrup und Ascheberg vollständig für den Verkehr gesperrt. Grund hierfür ist der Einbau einer neuen Brücke, die aus 40 Tonnen schweren Fertigteilen besteht. Dies markiert die sechste baubedingte Vollsperrung in diesem Bereich innerhalb der letzten zwei Jahre. Die Konstruktion der Brücke über die Autobahn verspricht eine beeindruckende logistische Leistung.

Umleitungsempfehlungen für das Wochenende

Für Verkehrsteilnehmer, die an diesem Wochenende die A1 nutzen möchten, sind großräumige Umleitungen eingerichtet. Eine Umleitung führt ab dem Kreuz Lotte und eine weitere ab dem Kreuz Münster-Süd bis zum Kamener Kreuz. Diese Maßnahmen sollen helfen, den Verkehrsfluss trotz der Sperrung aufrechtzuerhalten und größere Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.

Zukünftige Verbesserungen und Investitionen

Die laufenden Baumaßnahmen auf der A1 zielen darauf ab, die Kapazitäten der Autobahn zu erweitern. Derzeit wird die Strecke täglich von bis zu 70.000 Fahrzeugen genutzt, und die Planungen sehen vor, dass sie zukünftig mehr als 100.000 Fahrzeuge täglich aufnehmen kann. Jede Fahrbahnrichtung erhält dazu einen zusätzlichen Fahrstreifen. Um dies zu ermöglichen, müssen mehrere zu schmale Überführungen ersetzt werden. Der Bund investiert insgesamt rund 93 Millionen Euro in den Ausbau der A1 zwischen Münster und Ascheberg, mit dem Ziel, die Häufigkeit und Schwere von Staus zu reduzieren.

Ausblick auf die Verkehrslage nach der Sperrung

Wenn die Arbeiten wie geplant verlaufen, wird die A1 am Montagmorgen wieder für den Berufsverkehr freigegeben. Die nächste baubedingte Vollsperrung dieses Abschnitts ist erst für das Jahr 2026 vorgesehen, wenn weitere Überführungen abgerissen werden sollen. Bis dahin sollten die aktuellen Maßnahmen eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation und der Lebensqualität der Anwohner bewirken.