Gene-Ausstellung in Münster knackt die Marke von 250.000 Besuchern

Die Sonderausstellung „Gene“ im LWL-Museum für Naturkunde Münster hat den 250.000. Besucher begrüßt.
Der Rentner Dr. Klaus Zanken wurden von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (re.) und Museumdirektor Dr. Jan Ole Kriegs (li.) mit einem Buch zur Ausstellung und einer Jahreskarte überrascht Foto: Daniel Witte/Fotografie Witte Wattendorf GmbH

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Münster. Die Sonderausstellung „Gene – Vielfalt des Lebens“ im LWL-Museum für Naturkunde in Münster hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Seit der Eröffnung im Juni 2024 haben bereits 250.000 Menschen die Ausstellung besucht. Der Jubiläumsbesucher kommt aus Paderborn: Dr. Klaus Zanken wurde im Museum von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Ole Kriegs begrüßt.

Besucher aus Paderborn erhält besondere Überraschung

Für Dr. Klaus Zanken war der Besuch im LWL-Museum kein Zufall. Er kannte die Gene-Ausstellung bereits aus dem Jahr 2025 und besucht das Museum nach eigenen Angaben regelmäßig gemeinsam mit seiner Frau. Auch viele frühere Sonderausstellungen sind ihm vertraut. Zanken hat in Münster studiert und mehrere Jahre in der Stadt gelebt, bevor er nach Paderborn zog.

Zum Jubiläumsbesuch erhielt er ein Begleitbuch zur Ausstellung sowie eine LWL-Museumscard. Mit der Jahreskarte können alle LWL-Museen besucht werden.

Ausstellung verbindet Wissenschaft mit Erlebnis

Auf 850 Quadratmetern zeigt „Gene – Vielfalt des Lebens“, wie Genetik funktioniert und welche Bedeutung sie für Mensch, Natur und Forschung hat. Die Ausstellung setzt dabei nicht nur auf klassische Informationstafeln, sondern auf Mitmachen, Ausprobieren und Anschauen.

Mehr als 40 interaktive Stationen, Filme, Medienstationen und Objekte sollen komplexe biologische Zusammenhänge verständlich machen. Im „Gene-Lab“ können Besucher mitten in der Ausstellung experimentieren.

Von Beethoven-Locke bis Löwenzahnreifen

Zu den besonderen Exponaten gehören unter anderem eine Locke des Komponisten Ludwig van Beethoven und ein Fahrradreifen aus Löwenzahnkautschuk. Beide Beispiele zeigen, wie breit das Thema Genetik heute gefasst ist: Es reicht von der Analyse historischer Spuren bis zu aktuellen Fragen nachhaltiger Materialien.

An Audiostationen ist außerdem TV-Reporter Tobias Krell zu hören, vielen bekannt als „Checker Tobi“.

Museum sieht großes Interesse bei Familien und Schulen

Das LWL-Museum für Naturkunde sieht in der hohen Besucherzahl ein starkes Zeichen für das Interesse an wissenschaftlichen Themen. Besonders gefragt ist die Ausstellung auch bei Familien, Schulklassen und Gruppen. Begleitend gibt es museumspädagogische Angebote für Kita-Kinder ab vier Jahren, Schülerinnen und Schüler, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Dazu gehören Führungen, Werkstattnachmittage und Ferienangebote. Ein Begleitbuch vertieft die Inhalte der Ausstellung zusätzlich.

Sonderausstellung läuft noch bis Januar 2027

Wer die Gene-Ausstellung in Münster noch besuchen möchte, hat weiterhin Zeit. Die Schau ist nach Angaben des Museums noch bis Januar 2027 im LWL-Museum für Naturkunde zu sehen. Gefördert wird die Ausstellung von der LWL-Kulturstiftung.

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