
Münster. Mehrere Tausend Menschen haben den 1. Mai bei sommerlichem Wetter am Aasee in Münster verbracht. Nach Einschätzung der Stadt verlief der Tag insgesamt ruhig. Gleichzeitig fiel für die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster deutlich mehr Arbeit an: Rund um den Aasee sammelten die awm etwa 8,9 Tonnen Abfall ein.
Besonders voll war es im Bereich der Aaseekugeln, der Skulptur „Giant Pool Balls“. Dort hielten sich in der Spitze zeitweise bis zu 4.000 Personen auf. Für den vorderen Bereich des Aasees galten ein Glasverbot und Zugangsbeschränkungen. Außerdem war die Adenauerallee aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt.
Der Kommunale Ordnungsdienst bewertete den Verlauf als ruhig. Besondere Vorkommnisse habe es nach Angaben der Stadt nicht gegeben. Ab 21 Uhr leerten sich die Wiesen nach und nach, gegen Mitternacht beendeten die Ordnungskräfte ihren Einsatz.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster sammelten rund um den Aasee etwa 8,9 Tonnen Abfall ein. Auf den Grünflächen lagen unter anderem Verpackungen, Lebensmittelreste, Einweggrills und Campingtische. Dabei waren auf dem Gelände 80 große Veranstaltungstonnen aufgestellt worden.
Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Menge deutlich höher aus. 2025 waren 3,2 Tonnen Abfall zusammengekommen. Ein direkter Vergleich ist allerdings nur eingeschränkt möglich, weil die awm in diesem Jahr erstmals zusätzliche Reinigungsmengen in die Bilanz einbezogen haben.
Trotz Glasverbot gelangten Glasflaschen auf die Aaseewiesen. Dadurch kam es zu Scherben und zusätzlichen Verunreinigungen. Gerade Glasbruch ist auf Grünflächen problematisch, weil er Menschen und Tiere gefährden kann und besonders aufwendig zu entfernen ist.
Um die Flächen wieder zu reinigen, stockten die awm kurzfristig ihr Personal auf. Der Einsatz wurde bis in den Vormittag des 2. Mai verlängert.
Zum Start der Freiluftsaison haben die awm außerdem eine neue Kampagne zur Stadtsauberkeit gestartet. Die Bilanz vom 1. Mai zeigt aus Sicht der Stadt, dass Großveranstaltungen im öffentlichen Raum nicht nur geordnet begleitet, sondern auch intensiv nachbereitet werden müssen.
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