
Die Frühjahrsauktion des Westfälischen Pferdestammbuchs hat am 19. April 2026 in Münster-Handorf zahlreiche Pferde an neue Besitzer vermittelt und dabei einen Gesamtumsatz von rund 1,9 Millionen Euro erzielt. Im Westfälischen Pferdezentrum an der Sudmühlenstraße wurden Reitpferde und Fohlen im Rahmen einer sogenannten OnLive-Auktion versteigert. Gebote waren also nicht nur vor Ort, sondern auch online und per Telefon möglich. Damit unterstrich die Veranstaltung erneut ihre Bedeutung als eines der wichtigen Vermarktungsformate des Verbandes.
Verkauft wurden 51 Reitpferde und 14 Fohlen. Damit wechselten insgesamt 65 Tiere den Besitzer. Im Katalog standen ursprünglich 64 Reitpferde und 16 Fohlen, sodass sich eine Verkaufsquote von 81 Prozent ergibt. Die Käufer kamen nach Angaben des Verbandes aus einer internationalen Kundschaft. Auktionator Thomas Münch führte durch die Versteigerung.
Im Durchschnitt erzielten die verkauften Reitpferde Erlöse von rund 34.480 Euro, bei den Fohlen lag der Schnitt bei 9.464 Euro. Die Preisspanne reichte bei den Reitpferden von 10.000 bis 209.000 Euro, bei den Fohlen von 4.000 bis 15.000 Euro. Diese Zahlen zeigen, dass die Auktion sowohl im Spitzensegment als auch im breiteren Markt ein stabiles Interesse ausgelöst hat.
Für den höchsten Zuschlag sorgte der dreijährige Dressurwallach Bentheim NRW. Das Pferd wurde für 209.000 Euro verkauft und war damit die klare Spitzenposition der Auktion. Nach Angaben des Westfälischen Pferdestammbuchs stammt Bentheim NRW von der Hengststation Gut Neuenhof aus Nideggen und ging an einen internationalen Grand-Prix-Stall.
Bentheim NRW galt dabei nicht nur wegen seines Preises als besonderes Pferd im Auktionslot. In der offiziellen Darstellung wird er als Bundeschampion 2024 geführt. Zudem verweist der Verband auf seine Abstammung als Sohn von Belvedere DB aus einer Rock-Forever-I-Mutterlinie.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu