Ferrari Standort Münster nimmt Form an: Lueg Sportivo feiert Richtfest

Ferrari Standort Münster nimmt Form an: Lueg Sportivo feiert Richtfest
Ferrari_Richtfest_Muenster_W.Hegger_F.Burbach_M.Storm_ Foto: Ferrari Central Europe

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Der neue Ferrari Standort Münster ist einen wichtigen Schritt weiter. An der Kopenhagener Straße 1 hat Lueg Sportivo am Donnerstag Richtfest für den neuen Vertriebs- und Servicebetrieb gefeiert. Der Neubau soll die bestehende Präsenz in Düsseldorf ergänzen und Ferrari-Kunden im Raum Münster künftig näher an Verkauf, Beratung und Service bringen. Nach Angaben aus der Pressemitteilung ist die Eröffnung für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, vor Ort war zudem von einer größeren Eröffnungsveranstaltung im Oktober die Rede.

Neuer Ferrari Betrieb an der Kopenhagener Straße

Mit dem Neubau stärkt Lueg Sportivo seine Rolle als offizieller Ferrari Vertragspartner in Nordrhein-Westfalen. Der Standort entsteht auf einer Gesamtfläche von rund 3.400 Quadratmetern. Die Fahrzeug-Werke Lueg investieren dafür einen hohen einstelligen Millionenbetrag. Geplant ist ein Betrieb, der vor allem Vertrieb und Service für Ferrari-Fahrzeuge aus Vorbesitz im Raum Münster abdecken soll.

Beim Richtfest wurde deutlich, dass es nicht nur um zusätzliche Flächen geht, sondern auch um Nähe zu einer Kundschaft im weiteren Münsterland. Genannt wurden dabei auch Bezüge in Richtung Osnabrück und Bielefeld. Der neue Ferrari Standort Münster soll damit eine Lücke zwischen bestehenden Einzugsgebieten schließen. Nach der Rohbauphase geht das Projekt nun in die nächste Bauphase. Vertreter von Lueg Sportivo, Ferrari Central Europe, der Fahrzeug-Werke Lueg und der Wirtschaftsförderung Münster nahmen an dem Termin teil.

Glas, Licht und ein Schauraum im Ferrari Design

Das Gebäude wird nach Angaben des Unternehmens rund 1.960 Quadratmeter Nutzfläche umfassen. Prägend ist vor allem der stark verglaste Schauraum im Erdgeschoss. Dort sollen Fahrzeuge aus Vorbesitz präsentiert werden. Der Neubau orientiert sich an der aktuellen Ferrari Markenidentität und setzt deshalb sichtbar auf offene Flächen, klare Linien und hochwertige Materialien.

Bei der Führung über die Baustelle entstand der Eindruck eines bewusst repräsentativen Standorts. Schon der Empfangsbereich ist so geplant, dass Fahrzeuge direkt im Blick stehen. Hinzu kommen ein Konfigurationsraum, Büros, eine Galerie mit Kundenlounge und Bar sowie eine Dachterrasse. Auch ein Fahrzeugaufzug ist vorgesehen, der die Ebenen miteinander verbindet. In der Tiefgarage sollen nach den vor Ort genannten Informationen 23 Fahrzeuge Platz finden. Dadurch wirkt der Standort nicht wie ein klassisches Autohaus, sondern eher wie ein Markenhaus für Beratung, Präsentation und Betreuung.

Werkstatt, E-Mobilität und Ladeinfrastruktur

Neben dem Verkauf spielt der Service eine zentrale Rolle. Laut Pressemitteilung sind rund 400 Quadratmeter Verkaufsfläche und 400 Quadratmeter Servicefläche vorgesehen. Davon entfallen 144 Quadratmeter auf den Bereich E-Mobilität. Die Werkstatt soll sechs Hebebühnenarbeitsplätze, einen Annahmeplatz mit integrierter Bühne und einen Vorbereitungsplatz erhalten.

Damit bereitet sich Lueg Sportivo nicht nur auf aktuelle Plug-in-Hybridmodelle vor, sondern auch auf künftige vollelektrische Ferrari. Vorgesehen sind eine moderne Ladeinfrastruktur, eine spezialisierte Werkstatt und technische Bereiche, die auf die kommenden Anforderungen der Marke ausgerichtet sind. Bei der Baustellenführung wurden außerdem eine Wärmepumpe und Photovoltaik auf dem Dach genannt. Auch die Sozialräume sollen im Gebäude einen besonderen Stellenwert bekommen. Das passt zum Eindruck des Richtfests, bei dem mehrfach Handwerkern, Baupartnern und dem eigenen Team gedankt wurde.

Richtfest mit Symbolik und Blick auf die Eröffnung

Das Richtfest hatte neben dem offiziellen Charakter auch persönliche Momente. Wilhelm Hecker, Vorstandsvorsitzender der Fahrzeug-Werke Lueg, stellte nach den Eindrücken vor Ort die Nähe zu den Kunden und die Strahlkraft des neuen Standorts heraus. Auch der Stolz auf die Partnerschaft mit Ferrari spielte eine erkennbare Rolle. Eine Zeitkapsel mit symbolischen Gegenständen, darunter ein Fahrzeugschlüssel und eine Zeitung, soll den Veränderungsprozess dokumentieren.

Für eine ungewöhnliche Note sorgte zudem ein humorvoll vorgetragener Richtspruch. Das passte zur Stimmung auf der Baustelle, die von Wertschätzung für Handwerk, Teamarbeit und den sichtbaren Fortschritt des Projekts geprägt war. Der Eindruck: Hier entsteht ein hochwertiger Standort, aber auch ein Projekt, bei dem Baupartner, Team und Marke sichtbar zusammenspielen. Für Münster ist der neue Ferrari Betrieb an der Kopenhagener Straße damit nicht nur ein weiteres Autohaus. Er ist auch ein Signal für einen spezialisierten Wirtschaftsstandort, der Kundschaft aus der gesamten Region anziehen soll.

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