
Münster. Ein Friedenslicht mit großer Symbolkraft hat kurz vor Weihnachten die St.-Clemens-Kirche in Münster-Hiltrup erreicht. Das Friedenslicht, das jedes Jahr von Pfadfindern aus Bethlehem in viele Länder Europas gebracht wird, stand dort im Mittelpunkt eines besonderen Gottesdienstes. Die Botschaft: Frieden beginnt im Kleinen – und jeder Funke zählt.
Nach der ökumenischen Aussendungsfeier am dritten Adventssonntag wurde das Friedenslicht in die Gemeinden des Bistums weitergetragen. Auch die Gemeinde St. Clemens in Hiltrup nahm die Flamme auf. Der Gottesdienst stellte das Licht bewusst ins Zentrum und griff dessen Symbolik für die Weihnachtszeit auf: Hoffnung, Verbundenheit und den Wunsch nach Frieden.
Initiiert wird die Aktion seit vielen Jahren von den Pfadfindern. Eine Delegation hatte die Flamme zuvor im Linzer Mariendom entzündet und nach Münster gebracht. Von dort aus wird das Licht an Kirchengemeinden, Einrichtungen und Familien weitergegeben. Das Friedenslicht aus Bethlehem geht ursprünglich auf eine Initiative aus den 1980er-Jahren zurück und hat sich inzwischen als fester Bestandteil der Adventszeit etabliert.
Geleitet wurde der Gottesdienst in der St.-Clemens-Kirche von Pastoralreferent Stephan Orth und dem emeritierten Geistlichen Klemens Schneider. Sechs Pfadfinderinnen und Pfadfinder trugen eigene Gedanken zum Friedenslicht vor. Dabei wurde deutlich, dass das Thema Frieden nicht nur Hoffnung, sondern auch Zweifel und Fragen auslöst. Aussagen wie „Manchmal fällt es mir schwer, zu strahlen“ spiegelten diese Ambivalenz wider.
Das Friedenslicht steht 2025 unter dem Motto „Ein Funke Mut“. Es greift den Gedanken auf, dass selbst kleine Zeichen Wirkung entfalten können. Das Licht soll als Botschafter des Friedens weitergegeben werden und an die Weihnachtsbotschaft erinnern – die Geburt Jesu als Zeichen von Hoffnung in einer unruhigen Welt.
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Für das Bistum Münster fand die offizielle ökumenische Aussendungsfeier am dritten Advent im St.-Paulus-Dom statt. Von dort aus begann der Weg des Friedenslichts in die Gemeinden der Region. In Hiltrup wurde dieser Weg nun fortgesetzt – mit dem klaren Appell, das Licht nicht nur weiterzutragen, sondern auch im Alltag sichtbar werden zu lassen.
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