
Münster. Der DRK-Blutspendedienst West warnt vor sinkenden Blutreserven und ruft die Menschen in Münster zur Blutspende auf. Gerade in den Sommerferien gehen erfahrungsgemäß weniger Menschen spenden, während Krankenhäuser weiterhin täglich Blutpräparate für Operationen, Unfallopfer und die Behandlung von Krebspatienten benötigen.
Wer sich gesund, fit und kreislaufstabil fühlt, kann grundsätzlich auch bei hohen Temperaturen Blut spenden. Vor dem Termin sollte ausreichend gegessen und getrunken werden. Das DRK empfiehlt mindestens 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit, bei Hitze entsprechend mehr. Nach der Spende sollten sich Spendende ausruhen, weiter viel trinken und am selben Tag auf Sport oder größere körperliche Anstrengungen verzichten.
Blutkonserven können nicht langfristig gelagert werden. Konzentrate aus roten Blutkörperchen sind höchstens 42 Tage haltbar, Blutplättchen sogar nur etwa vier Tage. Deshalb lassen sich Rückgänge während der Ferienzeit nicht durch große Vorräte ausgleichen. Der DRK-Blutspendedienst West benötigt werktäglich rund 3.000 bis 3.500 Spenden, bundesweit werden täglich etwa 15.000 Blutspenden gebraucht.
Regelmäßige Blutspendetermine gibt es in der Klarissengasse 9 sowie an der Sperlichstraße 15. Zusätzliche Termine sind am 27. August im Gemeindehaus Gremmendorf und vom 28. bis 30. August während des NRW-Tags vorgesehen. Die Angebote laufen auch im September weiter. Eine vorherige Reservierung wird empfohlen.
Blut spenden dürfen grundsätzlich gesunde Menschen ab 18 Jahren mit einem Gewicht von mindestens 50 Kilogramm. Benötigt wird ein amtlicher Lichtbildausweis. Die eigentliche Blutentnahme dauert meist fünf bis zehn Minuten, für den gesamten Termin sollte etwa eine Stunde eingeplant werden. Als Dankeschön erhalten Spendende derzeit eine limitierte Ausgabe Fleur de Sel aus der französischen Camargue.
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