Mehr Ordnung am Bahnhof: So verändert Münster die Windthorststraße

In der Windthorststraße in Münster entstehen neue Fahrrad-Parkzonen und zwei Sitzinseln auf Probe.
In der Windthorststraße sollen neue Parkmarkierungen dafür sorgen, dass die Zugänge zu den Geschäften frei von Fahrrädern bleiben. ©Stadt Münster/Britta Roski

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Münster. Die Windthorststraße in Münster soll übersichtlicher, geordneter und besser nutzbar werden. Zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt hat die Stadt Münster gemeinsam mit der Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel eine testweise Umgestaltung gestartet. Der Abschnitt zwischen Von-Vincke-Straße und Hauptbahnhof wird zunächst bis Ende Juli neu organisiert.

Mehr Platz zum Verweilen im Bahnhofsviertel

Neue Sitzinseln aus hellem Holz, Pflanzmodule und Stadtmöbel sollen den stark frequentierten Bereich aufwerten. Täglich nutzen zahlreiche Menschen die Windthorststraße zu Fuß oder mit dem Fahrrad als Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt. Die temporären Elemente stellt das Zukunftsnetz Mobilität kostenfrei zur Verfügung.

Fahrradparken wird klarer geregelt

Auch das Fahrradparken wird neu geordnet. Markierungen zeigen künftig deutlicher, wo Räder abgestellt werden können. Außerdem wurden vorhandene Bänke umgesetzt. Zwischen den Fahrradflächen bleiben Wege zu den Geschäften frei, damit Ladenlokale besser sichtbar und erreichbar sind. Ein Kontrolldienst soll darauf achten, dass diese Durchgänge nicht zugestellt werden.

Entlastung durch zusätzliche Stellflächen

Zusätzlich werden in der benachbarten Achtermannstraße zwei Pkw-Parkplätze in Fahrradstellflächen umgewandelt. Dadurch soll die Windthorststraße weiter entlastet werden. Die Stadt sieht darin eine schnelle und vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, das Eingangstor zur Innenstadt strukturierter zu gestalten.

Stadt, Polizei und ISG arbeiten zusammen

Die Ideen für die Umgestaltung entstanden am Runden Tisch zur Westseite des Bahnhofsviertels. Dort beraten Stadt, Polizei, Gewerbetreibende, soziale Einrichtungen und die ISG über die Entwicklung des Quartiers. Die ISG beteiligt sich auch praktisch an der Umsetzung, unter anderem durch Bepflanzung und Bewässerung der Pflanzkästen.

Rückmeldungen entscheiden über dauerhafte Lösung

Eine Stele vor Ort informiert über die Maßnahmen. Über einen QR-Code können Passantinnen und Passanten Rückmeldungen geben. Nach der dreimonatigen Testphase soll bewertet werden, ob sich die Umgestaltung bewährt. Dann könnten einzelne Maßnahmen dauerhaft bleiben.

Uta Deutschländer von der Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofsviertel (ISG) (vorne M.), Oberbürgermeister Tilman Fuchs (3.v.r.) und Stadtbaurat Robin Denstorff (2.v.r.) sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, Polizei, ISG und Zukunftsnetz Mobilität stellen die Maßnahmen zur Umgestaltung der Windthorststraße vor. ©Stadt Münster / Meike Reiners

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