Revo-Hotels in Münster sollen nach Insolvenz weitergeführt werden

Insolvenz in Eigenverwaltung bei der Revo-Gruppe: Auch Hotels in Münster betroffen. Betrieb läuft weiter, viele Fragen bleiben offen.
Symbolbild mit KI erstellt

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Münster. Für die drei von der Revo-Insolvenz betroffenen Hotels in Münster gibt es eine positive Perspektive. Das Mövenpick Hotel am Aasee, das H4 Hotel an der Stubengasse und das H.ostel am Verspoel sollen nach Angaben des Insolvenzverwalters erhalten bleiben. Die Häuser waren Anfang des Jahres Teil der Insolvenzverfahren rund um die Revo Hospitality Group.

Fünf Investoren sollen Hotelportfolios übernehmen

Nach Angaben des Insolvenzverwalters sollen fünf internationale Hotelgruppen und Investoren Teile des Revo-Portfolios übernehmen. Insgesamt geht es um rund 120 Hotels in Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Für 45 Hotels seien die Verkäufe bereits abgeschlossen worden.

Welche Betreiber oder Investoren die drei Hotels in Münster konkret übernehmen, ist noch nicht bekannt. Die Namen sollen nach den vorliegenden Angaben bis Ende Juni genannt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Demnach hatten seit Januar mehr als 100 Investoren Interesse an den betroffenen Hotels gezeigt. Am Ende sollen 20 verbindliche Angebote eingegangen sein. Den Zuschlag erhielten nun fünf Gruppen oder Investoren, die jeweils einzelne Hotelportfolios übernehmen sollen.

Betrieb in Münster lief während des Verfahrens weiter

Die Hotels in Münster blieben während der Eigenverwaltung geöffnet. Buchungen waren nach Angaben aus dem Insolvenzverfahren weiterhin möglich. Auch künftig sollen die Häuser weitergeführt werden. Nur in wenigen Fällen seien Pachtverträge in Abstimmung mit den Pächtern beendet worden.

Von der Revo-Insolvenz waren im Januar und Februar insgesamt 138 Hotelgesellschaften betroffen. Die Verfahren liefen beim Amtsgericht Charlottenburg. Revo galt als großer Multibrand-Hotelbetreiber mit Häusern in zahlreichen Städten und unterschiedlichen Preissegmenten. Zum Portfolio gehörten unter anderem Marken wie H-Hotels, Amedia, Holiday Inn, Ibis, Intercity, Mövenpick, Ramada und Steigenberger.

Für die Beschäftigten gibt es ebenfalls eine weitgehend stabile Perspektive. Nach Angaben des Insolvenzverwalters soll der überwiegende Teil der rund 5450 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Für Münster bedeutet die Entwicklung vor allem, dass die drei betroffenen Hotelstandorte nicht vor dem Aus stehen, sondern im Zuge der Übernahmen fortgeführt werden sollen.

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