SPD-Spitzenkandidat Jochen Ott besucht Handwerk und Batterieforschung in Münster

SPD-Spitzenkandidat Jochen Ott besucht Handwerkskammer und Fraunhofer FFB in Münster. Im Fokus stehen Ausbildung und Batterieforschung.

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Münster. Der nordrhein-westfälische SPD-Spitzenkandidat Jochen Ott hat bei einem Besuch in Münster die Bedeutung der beruflichen Bildung und der Batterieforschung hervorgehoben. Gemeinsam mit dem Münsteraner Landtagskandidaten Sven Frenck besichtigte er das Bildungszentrum der Handwerkskammer in Mecklenbeck und die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle, kurz FFB.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Fachkräftemangel, die Finanzierung moderner Ausbildungsstätten und die Bedeutung eigener Batterietechnologien für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.

Ott fordert mehr Unterstützung für berufliche Bildung

Im Bildungszentrum der Handwerkskammer informierten sich Ott und Frenck über die Aus- und Weiterbildung im Handwerk. Dabei kamen sie auch mit angehenden Meisterinnen und Meistern ins Gespräch. Ott forderte, berufliche und akademische Bildungswege politisch und gesellschaftlich stärker gleichzustellen.

„Die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts wird genauso in der Werkstatt wie im Hörsaal entschieden“, sagte der SPD-Politiker. Wer dem Fachkräftemangel begegnen wolle, müsse nach seiner Einschätzung stärker in das Handwerk und die berufliche Qualifizierung investieren.

Sven Frenck verwies auf die überregionale Bedeutung des Bildungszentrums in Mecklenbeck. Für einen möglichen Neubau und die geplante Erweiterung seien nach seiner Darstellung sowohl Unterstützung durch die Stadt Münster als auch Fördermittel des Landes erforderlich.

Fraunhofer FFB soll Forschung und Industrie verbinden

Anschließend besuchten die SPD-Politiker die Fraunhofer FFB in Münster. Die Forschungseinrichtung soll neue Verfahren und Technologien für die Herstellung von Batteriezellen entwickeln und deren Übertragung in die industrielle Produktion ermöglichen.

Ott bezeichnete die Batterieforschung als wichtigen Baustein für die Automobilbranche, die Energiewende und die technologische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. „Wir müssen unsere eigene Innovations- und Technologiekraft stärken“, sagte er. Zugleich gehe es darum, die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten zu verringern.

Der Besuch war Teil der politischen Vorbereitung der NRW-SPD auf die Landtagswahl 2027. Ott will dabei wirtschafts-, industrie- und bildungspolitische Themen in den Mittelpunkt stellen.

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