
Münster. Am Verkehrsknoten „Spinne“ in Münster steht der nächste Bauabschnitt an. Nachdem der neue große Überwurf bereits befahrbar ist, soll nun die Behelfsbrücke zurückgebaut werden, die während der Sanierung den Verkehr aufrechterhalten hatte. Dafür wird ein Teil der Verbindung zwischen A43, B51/B54 und Weseler Straße erneut gesperrt.
Die Sperrung gilt von Freitag, 26. Juni, 18 Uhr, bis Samstag, 27. Juni, 18 Uhr. Betroffen ist die direkte Verbindung von der auslaufenden A43 vom Autobahnkreuz Münster-Süd geradeaus auf die Weseler Straße.
Während der Arbeiten ist auch die Gegenrichtung nicht möglich. Autofahrerinnen und Autofahrer können von der Weseler Straße aus nicht direkt in Richtung A43 fahren. Die Verbindung zwischen A43 und Umgehungsstraße B51/B54 bleibt dagegen offen. Umleitungen sollen ausgeschildert werden.
Vor Beginn der Sperrung soll außerdem die Verbindung von der Weseler Straße aus Mecklenbeck kommend über die Rampe auf die Umgehungsstraße wieder freigegeben werden. Für Pendlerinnen und Pendler bleibt die Baustelle dennoch ein wichtiger Punkt in der Verkehrsplanung.
Straßen.NRW sieht das Projekt mit dem Rückbau der Behelfsbrücke sichtbar in der Schlussphase. Bei den Arbeiten geht es um den Ersatzneubau von zwei Brücken zwischen der A43 und der B51. Die alten Bauwerke mussten wegen ihres Alters beziehungsweise eingeschränkter Belastbarkeit ersetzt werden.
Der Knotenpunkt zählt zu den wichtigsten Verkehrsstellen in Münster. Nach Angaben von Straßen.NRW fahren dort fast 50.000 Fahrzeuge pro Tag. Die Kosten für die Ersatzneubauten liegen bei rund 37 Millionen Euro.
Im August soll das verbliebene Nadelöhr zwischen Umgehungsstraße und Autobahnkreuz Münster-Süd vollständig beseitigt werden. Danach sollen beide neuen Brückenbauwerke mit zweistreifiger Verkehrsführung zur Verfügung stehen.
Die kleinere Brücke in der Rampe zur Umgehungsstraße wurde bereits im Sommer 2024 fertiggestellt. Die größere Verbindungsbrücke zur Autobahn ist derzeit zunächst einspurig befahrbar. Mit der vollständigen Freigabe soll der Verkehr an der „Spinne“ wieder leistungsfähiger werden.
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