Women’s Empowerment Convention bringt Austausch und neue Impulse nach Münster

Women’s Empowerment Convention bringt Austausch und neue Impulse nach Münster
Foto: Caroline Muffert

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Austausch über Gründung, Karriere und Gleichberechtigung stand im Mittelpunkt der Women’s Empowerment Convention, die am 5. März im GEO1 auf dem Leonardo-Campus in Münster stattfand. Die Veranstaltung brachte Gründerinnen, Expertinnen und Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungsszene zusammen und bot ein umfangreiches Programm aus Workshops, Vorträgen und Networking.

Organisiert wurde die Convention vom REACH – EUREGIO Start-up Center gemeinsam mit der TAFH Münster GmbH und dem Science-to-Business Marketing Research Centre. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen zusammenzubringen, die sich für mehr Gleichberechtigung und Vielfalt in Gründung und Beruf einsetzen.

Workshops in Münster beschäftigen sich mit Gründung, Networking und persönlicher Entwicklung

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden aus mehreren parallel stattfindenden Workshops wählen, die unterschiedliche Aspekte von Unternehmertum, Zusammenarbeit und persönlicher Entwicklung aufgriffen. Die Formate waren bewusst praxisnah gestaltet, sodass Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag ebenso einfließen konnten wie neue Perspektiven aus Forschung und Gründungsszene.

Ein Workshop beschäftigte sich mit der Frage, wie Gründerinnen ihre Geschäftsideen überzeugend präsentieren und den finanziellen Wert ihrer Arbeit selbstbewusst vertreten können. Geleitet wurde dieses Format von Anja Henningsmeyer sowie Dr. Nadja Auer, die beide als Trainerinnen für Verhandlungsführung, Präsentation und Business-Kommunikation arbeiten.

Ein weiterer Workshop widmete sich dem Thema Networking. Paula Menninghaus, Mitgründerin und Geschäftsführerin der Strong Partners GmbH, und Unternehmer Jonas Heeke, der unter anderem an Unternehmen wie Liba Getränke, Homebeis und zwanzig20 beteiligt ist, sprachen darüber, wie aus ersten Kontakten langfristige Partnerschaften entstehen können. Dabei ging es sowohl um persönliche Haltung als auch um die Frage, wie Menschen im beruflichen Umfeld sichtbar werden und Vertrauen aufbauen.

Weitere Workshops griffen gesellschaftliche und persönliche Perspektiven auf. Tobias Spiegelberg beschäftigte sich mit dem Verhältnis von Männlichkeit und Feminismus und diskutierte Möglichkeiten solidarischer Zusammenarbeit. Natalie Knossalla thematisierte in ihrem Workshop persönliche Entscheidungsprozesse und die Frage, wie Menschen Motivation und Klarheit für berufliche Veränderungen entwickeln können.

Auch der Umgang mit Rückschlägen im Gründungsalltag wurde aufgegriffen. Hannah Jensen sprach über Resilienz, Fehlerkultur und Lernprozesse im Unternehmertum. Ergänzt wurde das Programm durch einen Workshop der Forscherinnen Elina Isakova und Nelli Scharapow, die sich mit Fragen rund um Diversität, Verbündete im Arbeitsalltag und Zusammenarbeit in Organisationen beschäftigten.

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Vorträge und Keynote geben Impulse für Unternehmertum und Gleichberechtigung

Neben den Workshops bot die Veranstaltung mehrere Impulsvorträge im Hörsaal des GEO1. Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen berichteten dort über Erfahrungen aus Gründung, Beratung und Netzwerkarbeit.

Margret Homann, Vorstandsvorsitzende von Frauen (u)Unternehmen e.V., sprach über die Bedeutung finanzieller Bildung für unternehmerische Unabhängigkeit. Weitere Beiträge befassten sich mit Karrierewegen in Start-ups sowie mit strukturellen Fragen rund um Gleichberechtigung und Empowerment im Berufsleben.

Zu den Sprecherinnen gehörte auch Caroline Muffert, Regionalleiterin Münster des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU) und Geschäftsführerin der TC Medien GmbH. In ihrem Beitrag ging es um die Rolle von Netzwerken und gegenseitiger Unterstützung für Unternehmerinnen in unterschiedlichen Phasen ihrer beruflichen Entwicklung.

Eine Keynote hielt Johanna Baare. Sie sprach über Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Gründungs- und Skalierungsarbeit und darüber, welche Rolle Vielfalt und Zusammenarbeit für nachhaltiges Wachstum von Unternehmen spielen. 

Neben Workshops und Vorträgen präsentierten sich auf einer Initiativenmesse verschiedene Organisationen und Netzwerke, die sich mit Themen rund um Gründung, Unternehmertum und Gleichberechtigung beschäftigen. Besucherinnen und Besucher konnten sich dort über Programme, Unterstützungsangebote und Möglichkeiten zur Vernetzung informieren.

Zum Abschluss der Veranstaltung kamen die Teilnehmenden noch einmal zusammen, um zentrale Erkenntnisse des Tages auszutauschen. In kleinen Gruppen wurden Erfahrungen aus den Workshops reflektiert und mögliche nächste Schritte für eigene Projekte und Kooperationen diskutiert.

Die Women’s Empowerment Convention fand bereits zum vierten Mal statt und versteht sich als Plattform für Austausch, neue Perspektiven und Vernetzung zwischen Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungsszene.

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