
Münster/Steinfurt. Der Mobilfunk im Kreis Steinfurt ist in den vergangenen Monaten weiter verbessert worden. Wie die Deutsche Telekom mitteilt, sind zwei neue Mobilfunkstandorte in Betrieb gegangen, zudem wurden mehrere bestehende Anlagen technisch erweitert. Ziel der Maßnahmen ist es, die Netzqualität zu stabilisieren und die steigende Nachfrage nach mobilem Internet abzufangen.
Nach Angaben des Unternehmens sind inzwischen rund 98 Prozent der Kreisfläche mit Mobilfunk versorgt. Nahezu alle Haushalte haben Zugang zu schnellem mobilen Internet. Von den neu errichteten Standorten profitieren insbesondere Nutzerinnen und Nutzer in Emsdetten und Rheine. Erweiterungen bestehender Technik betreffen außerdem Greven, Rheine, Emsdetten und Steinfurt. Auch entlang wichtiger Bahnstrecken, unter anderem auf der Verbindung Emden–Münster, habe sich die Versorgung verbessert.
Der Netzausbau erfolgt vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Datenverbrauchs. Nach Angaben der Telekom nimmt der Bedarf an mobiler Bandbreite jährlich deutlich zu. Um diese Entwicklung aufzufangen, werden bestehende Standorte modernisiert und zusätzliche Anlagen errichtet. Der Fokus liegt dabei weniger auf der reinen Flächenausdehnung, sondern zunehmend auf Kapazität, Stabilität und Geschwindigkeit.
Aktuell betreibt die Telekom im Kreis Steinfurt 197 Mobilfunkstandorte. In den kommenden drei Jahren sollen weitere Standorte hinzukommen. Zusätzlich ist geplant, zahlreiche bestehende Anlagen mit moderner 4G- und 5G-Technik auszurüsten. Für die Region bedeutet das vor allem eine bessere Netzstabilität in Stoßzeiten sowie eine höhere Leistungsfähigkeit in dicht genutzten Bereichen.
Wie sich der Ausbau in der Praxis auswirkt, zeigen auch unabhängige Versorgungsdaten. Nach Angaben der Bundesnetzagentur zählen Münster und der Kreis Steinfurt inzwischen zu den Regionen mit vergleichsweise wenigen echten Funklöchern. Grundlage sind sowohl offizielle Flächenkarten als auch Messungen aus dem Alltag der Nutzerinnen und Nutzer.
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Für Münster weist das Mobilfunk-Monitoring eine nahezu vollständige Abdeckung aus. Rund 99,8 Prozent der Stadtfläche sind mit 4G versorgt, auch 5G ist fast flächendeckend verfügbar. Bereiche ohne zeitgemäßen Mobilfunk spielen damit nur noch eine untergeordnete Rolle und betreffen vor allem einzelne Randlagen oder infrastrukturell schwer erschließbare Flächen.
Im Kreis Steinfurt liegt die Flächenversorgung bei rund 98 Prozent. Vollständige Funklöcher, also Gebiete ohne 4G- oder 5G-Empfang, machen nur einen sehr kleinen Teil des Kreisgebiets aus und betreffen überwiegend dünn besiedelte oder landwirtschaftlich genutzte Bereiche.
Ergänzend zu den Flächenangaben liefern auch Messungen aus der Funkloch-App der Bundesnetzagentur ein klares Bild. In Münster wurden innerhalb eines Jahres mehr als eine Million Messpunkte erfasst. Nur etwa 0,2 Prozent dieser Messungen zeigten einen vollständigen Netzausfall ohne Mobilfunkempfang.
Im Kreis Steinfurt lag dieser Anteil mit rund 0,4 Prozent etwas höher, bewegt sich aber ebenfalls auf niedrigem Niveau. Die Daten deuten darauf hin, dass echte Funklöcher im Alltag inzwischen selten sind. Einschränkungen treten eher dort auf, wo ältere Mobilfunkstandards genutzt werden oder das Netz zeitweise stark ausgelastet ist.
Neben der reinen Netzqualität spielt auch die Sicherheit eine Rolle. Alle Mobilfunkstandorte der Telekom im Kreis Steinfurt unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location. Bei einem Notruf über die 112 wird der Standort des Anrufers automatisch an die Leitstelle übermittelt. Zudem ist das Warnsystem Cell Broadcast aktiv, mit dem Gefahrenmeldungen direkt an Mobiltelefone in einer betroffenen Funkzelle gesendet werden können.
Für den weiteren Netzausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit Kommunen und privaten Eigentümern angewiesen. Neue Standorte können nur entstehen, wenn geeignete Flächen zur Verfügung gestellt werden. Die technische Umsetzung übernimmt die Deutsche Funkturm als Tochtergesellschaft der Telekom.
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