
Münster. Der siebte Castor-Transport aus Jülich hat am frühen Mittwochmorgen, 15. Juli 2026, das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus erreicht. Nach Angaben der Polizei Münster verlief der Transport planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse. Entlang der Strecke kam es lediglich kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.
Der Transport begann wie vorgesehen auf dem Gelände der Jülicher Entsorgungsgesellschaft. Von dort wurde der Castor-Behälter in Richtung Ahaus gebracht. Die Polizei Münster begleitete den Transport erneut mit zahlreichen Einsatzkräften, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.
Am frühen Mittwochmorgen traf der Castor schließlich störungsfrei am Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus ein. Zwischenfälle oder größere Störungen wurden während der Fahrt nicht gemeldet.
Die Polizei hatte entlang der vorgesehenen Strecke verschiedene Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen vorbereitet. Diese sollten sowohl den Transport schützen als auch mögliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer verhindern.
Nach Abschluss des Einsatzes zog die Polizei eine positive Bilanz. Der siebte Castor-Transport konnte demnach wie geplant durchgeführt werden. Auch die zeitlichen Abläufe wurden nach Angaben der Behörde eingehalten.
Im Vorfeld des Transports waren Versammlungen in Jülich und Ahaus angemeldet worden. In Jülich nahmen insgesamt fünf Personen an einer Kundgebung teil.
In Ahaus war eine Fahrraddemonstration angekündigt. Nach Angaben der Polizei befanden sich dort in der Spitze 18 Demonstranten. Beide Versammlungen konnten ohne besondere Zwischenfälle durchgeführt werden.
Aufgrund der notwendigen Verkehrsmaßnahmen kam es entlang der Transportstrecke zeitweise zu Beeinträchtigungen. Straßenabschnitte mussten für die Durchfahrt des Castors kurzfristig gesichert oder gesperrt werden.
Größere Verkehrsprobleme entstanden nach Angaben der Polizei jedoch nicht. Nach der Durchfahrt konnten die Maßnahmen wieder aufgehoben werden. Der Castor erreichte das Zwischenlager in Ahaus schließlich in den frühen Morgenstunden.
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