
Die ARD zeigt am heutigen Montag, 1. Juni 2026, um 23:35 Uhr im Ersten die Dokumentation Was Deutschland verbindet. Der Film begleitet ein ungewöhnliches Dialogexperiment: 84 Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten kommen für ein Wochenende zusammen, geben ihre Handys ab und sprechen miteinander über zentrale Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Die Zahl 84 steht dabei symbolisch für rund 84 Millionen Menschen in Deutschland.
Im Mittelpunkt steht nicht der klassische Schlagabtausch einer Talkshow, sondern das Gespräch zwischen Menschen, die sich vorher nicht kannten. Gedreht wurde in zwei Studios in Leipzig und Baden-Baden.
Die 84 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus verschiedenen Regionen Deutschlands, unterschiedlichen Berufen, Altersgruppen und politischen Überzeugungen. Sie wurden so ausgewählt, dass sie einen möglichst breiten gesellschaftlichen Querschnitt abbilden. Für das Wochenende gaben alle Beteiligten ihre Mobiltelefone ab, um abseits von sozialen Medien und gewohnten Filterblasendynamiken miteinander zu reden.
Die Themen des Gesprächs spiegeln aktuelle gesellschaftliche Debatten: Migration und Integration, soziale Gerechtigkeit, Demokratievertrauen, wirtschaftliche Sorgen und die Frage, was Menschen im Alltag tatsächlich verbindet. Moderiert wurde das Experiment durch geschulte Dialogbegleiterinnen und -begleiter.
Die Dokumentation beobachtet das Experiment und lässt Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Wort kommen. Dabei geht es nicht um fertige Meinungen oder politische Positionen, sondern um den Prozess des Gesprächs selbst: Wie entstehen Verständnis und Annäherung? Wo bleiben Meinungsverschiedenheiten bestehen? Und was lässt sich voneinander lernen, wenn Algorithmen und Echokammern keine Rolle spielen?
Die Doku ist Teil der ARD-Dialogoffensive, mit der das Erste auf den gesellschaftlichen Wunsch nach echtem Austausch reagiert. Die Sendung folgt in der Nacht auf den Dialog-Abend mit Hart aber fair extra und ergänzt das Programm inhaltlich.
Was Deutschland verbindet läuft heute, Montag, 1. Juni 2026, um 23:35 Uhr im Ersten. Der Film ist im Anschluss auch in der ARD Mediathek abrufbar.
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