
Bei Der Vorkoster nimmt Björn Freitag am Montag Aufbackbrötchen unter die Lupe. Die Folge heißt Aufbackbrötchen im Check: Fluffig, knusprig, lecker? und vergleicht günstige Produkte, Markenware, Bio-Brötchen und handwerklich hergestellte Aufbackbrötchen aus NRW. Im Mittelpunkt stehen Geschmack, Preis, Zutatenlisten und Zusatzstoffe.
Die WDR-Folge beschäftigt sich mit einem Alltagsprodukt, das viele Haushalte vor allem für Sonn- und Feiertage kaufen: Brötchen zum Fertigbacken. Laut WDR stößt Björn Freitag im Supermarkt auf Körnerbrötchen, klassische Weizenbrötchen und Tiefkühlware. Die Sendung fragt, ob diese Produkte geschmacklich und qualitativ mit Brötchen vom Handwerksbäcker mithalten können. Die Redaktion backt die Produkte nach Packungsangabe auf und lässt sie anschließend verkosten. Getestet werden zwei Produktgruppen. In der ersten Runde treten tiefgekühlte Weizenbrötchen gegeneinander an: ein günstiger Kandidat, ein Markenprodukt und ein Produkt aus dem Biosupermarkt. Das günstige Weizenbrötchen liegt in der Sendung bei 2,29 Euro pro Kilogramm, das Markentiefkühlbrötchen bei etwa fünf Euro pro Kilogramm, das Bio-Weizenbrötchen bei 7,69 Euro pro Kilogramm. Ein Bio-Brötchen mit Dinkel, Roggenmehl und Sauerteig kostet 8,63 Euro pro Kilogramm. In der Verkostung liegt am Ende das mittelpreisige Körnerbrötchen mit fünf Stimmen vorn.
Für den Geschmackstest holt Björn Freitag den Bäckermeister und Brotsommelier Patrick Zimmer dazu. In der Sendung wird Zimmer außerdem als amtierender rheinisch-westfälischer Brotkönig vorgestellt. Mit ihm verkostet Freitag die Aufbackbrötchen gemeinsam mit Familie Laser, einer vier Generationen umfassenden Testerfamilie aus Gelsenkirchen. Eine weitere Station führt Björn Freitag nach Iserlohn zu Bäckermeister Torsten Woeste. Die Folge zeigt, wie in dessen Betrieb halbgebackene Dinkelvollkornbrötchen entstehen. Woeste arbeitet dabei mit wenigen Zutaten: Mehl, Hefe, Steinsalz, Margarine und Wasser. In der Sendung wird deutlich, dass vor allem die Ruhezeiten den Unterschied zwischen handwerklicher Teigführung und beschleunigten industriellen Abläufen markieren. Torsten Woeste ist Inhaber der Woeste Vollkornbäckerei in Iserlohn.
Ein Schwerpunkt der Folge sind die Zutatenlisten. Björn Freitag stößt bei ungekühlten Aufbackbrötchen auf lange Listen mit Stoffen wie Natriumacetat, Alkohol, Ascorbinsäure sowie Mono- und Diacetylweinsäureestern von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren. Um diese Zutaten einzuordnen, besucht er das Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften der Universität Bonn. Dort trifft er den Lebensmittelchemiker Ismail Acir. In einem Experiment werden ein klassischer Hefeteig und ein Teig mit Carrageenan verglichen. Carrageenan soll laut Erklärung in der Sendung unter anderem helfen, Feuchtigkeit zu halten und Brötchen fluffiger zu machen. Die Folge ordnet Zusatzstoffe nicht pauschal als gefährlich ein. In der Sendung erklärt der Lebensmittelchemiker, dass zugelassene Zusatzstoffe in der EU geregelt seien. Wer bestimmte Stoffe vermeiden möchte, dem wird in der Sendung eher zu Tiefkühlprodukten geraten.
Björn Freitag ist seit Jahren das Gesicht von Der Vorkoster. Der Koch betreibt in Dorsten das Restaurant Goldener Anker, das im Guide Michelin mit einem Stern geführt wird. Auf seiner eigenen Website schreibt Freitag, er betreibe den Goldenen Anker seit 1997. In seiner Biografie heißt es, er habe den elterlichen Betrieb 1997 übernommen und das Restaurant 2001 zu einem Michelin-Stern geführt. Die offiziellen WDR-Daten führen Der Vorkoster: Aufbackbrötchen im Check am Montag, 6. Juli 2026 im WDR Fernsehen. Die ARD Mediathek listet dieselbe Folge ebenfalls mit dem Sendungsdatum 6. Juli 2026. Eine Ausstrahlung um 0:15 Uhr wird in den überprüfbaren Programmdaten mit der aktuellen Ausgabe verknüpft.
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