Kevin Müller bleibt beim FC Schalke 04

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Gelsenkirchen. Kevin Müller bleibt beim FC Schalke 04. Der 35 Jahre alte Torwart soll nach seiner Leihe vom 1. FC Heidenheim fest zu den Königsblauen wechseln. Nach zuletzt offenen Transfermodalitäten hätten sich Schalke und Heidenheim nun auf eine feste Übernahme geeinigt. Damit erhält Schalke Planungssicherheit auf der Torhüterposition: Loris Karius bleibt die klare Nummer eins, Müller soll dahinter die erfahrene Absicherung sein. Nach Informationen von Sky, über die Transfermarkt berichtet, soll die Ablöse im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen. Fällig werde sie demnach aber nur, wenn Schalke den Klassenerhalt schafft.

Einigung nach zähen Gesprächen

Der Wechsel hatte sich zuletzt verzögert. Müller war bis zum 30. Juni an Schalke ausgeliehen und kehrte danach zunächst in den Trainingsbetrieb des 1. FC Heidenheim zurück. Der FCH teilte damals mit, dass Müller weiter Teil des Kaders sei. Nun sollen sich beide Vereine im Grundsatz einig gewesen sein, dass dem Wunsch des Torhüters entsprochen werde, in Gelsenkirchen zu bleiben. Nur an den Details des Deals sei zuletzt noch gefeilt worden.

Schon im Winter kam Müller nach Schalke

In der vergangenen Rückrunde war Müller als Leihspieler Teil des Kaders und kam viermal zum Einsatz. Schalke hatte den Torwart im Januar als erfahrene Lösung verpflichtet, nachdem Justin Heekeren zum RSC Anderlecht gewechselt war. Damals hob der Verein Müllers Erfahrung, Führungsstärke und Einbindung in das Torwartteam hervor.

Klausel beim Klassenerhalt wäre für Schalke wichtig

Die mögliche Klassenerhalt-Klausel macht den Deal aus Schalker Sicht besonders interessant. Sollte die Ablöse tatsächlich erst beim Ligaverbleib fällig werden, würde Schalke das kurzfristige wirtschaftliche Risiko begrenzen. Für Heidenheim wäre die Lösung dennoch ein Kompromiss, weil der Klub nicht vollständig auf eine Entschädigung verzichten müsste. Der FCH hatte zuvor betont, bei einem Abgang auf der Torwartposition personell reagieren zu müssen. Für Schalke geht es dagegen um Verlässlichkeit: Sollte Karius ausfallen, hätte Trainer Miron Muslic mit Müller einen Torhüter im Kader, der Drucksituationen aus Bundesliga und 2. Bundesliga kennt.

Karriere: Von Rostock nach Heidenheim

Müller startete seine Karriere in Bad Münder im Nachwuchs von Hansa Rostock. Für Hansa kam er später auch im Profibereich zum Einsatz. Danach folgten Stationen bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart und bei Energie Cottbus, ehe 2015 der Wechsel nach Heidenheim gelang. Schalke führt in seinem Spielerprofil als frühere Vereine TuSpo Bad Münder, Hansa Rostock, den VfB Stuttgart, Energie Cottbus und den 1. FC Heidenheim auf. Müller ist 1,90 Meter groß, Rechtsfuß und wurde am 15. März 1991 in Rostock geboren.

Schalke setzt im Tor auf klare Hierarchie

Für Schalke ist der Müller-Verbleib ein Baustein in der Kaderplanung nach dem Aufstieg. Die Königsblauen hatten Anfang Mai durch den Sieg gegen Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die Bundesliga geschafft. Danach musste der Kader für die neue Liga stabilisiert werden. Gerade auf der Torwartposition vermeidet Schalke mit Müller eine offene Baustelle. Junge Keeper können weiter entwickelt werden, während Karius und Müller die Bundesliga-Erfahrung einbringen.

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