Nach Busunfall bei Dachau: Kind stirbt bei Kollision zweier Busse

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Busunfall im Landkreis Dachau ist am Mittwoch ein Kind ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei kollidierten gegen 12.30 Uhr auf der Staatsstraße 2339 zwischen Ampermoching und Ottershausen zwei Busse. Beteiligt waren ein Linienbus und ein Reisebus, in dem sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zweier zweiter Klassen der Grundschule Haimhausen befanden.

Der Unfall ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen in einem Kurvenbereich. Der genaue Ablauf war zunächst nicht gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Kinder und eine Lehrerin schwer verletzt

Nach dem vorläufigen Stand der Polizei wurde ein Kind bei dem Zusammenstoß getötet. Zwei weitere Kinder sowie eine Lehrerin wurden mit schwersten Verletzungen in umliegende Kliniken gebracht. Zwei Kinder erlitten mittelschwere Verletzungen. Außerdem wurden 28 leicht verletzte Personen medizinisch versorgt, darunter auch die beiden Busfahrer.

Die Verletzten wurden nach dem Unfall von Rettungskräften vor Ort behandelt und anschließend in Kliniken gebracht. Neben zahlreichen Rettungsfahrzeugen waren nach Polizeiangaben fünf Hubschrauber im Einsatz.

Ursache zunächst unklar

Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass die beiden Busse im Kurvenbereich zusammengestoßen sind. Warum es zu der Kollision kam, blieb zunächst offen. Die Staatsanwaltschaft München II beauftragte ein Gutachten zur Klärung der Unfallursache.

Damit ist auch offen, ob technische, menschliche oder äußere Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten. Behördliche Angaben dazu lagen zunächst nicht vor. Die Polizei machte deutlich, dass der genaue Unfallhergang noch untersucht wird.

Betreuung für Betroffene und Angehörige eingerichtet

Für Unfallbeteiligte und Angehörige wurde vor Ort eine Betreuungsstelle eingerichtet. Nach Angaben der Polizei waren Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und mehreren Hilfsorganisationen im Einsatz. Die Unfallstelle blieb am Nachmittag vollständig gesperrt.

Im Umfeld des Unfallortes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Sperrung diente der Versorgung der Verletzten, der Bergung und der Unfallaufnahme.

Überregionale Bedeutung des Unfalls

Der Busunfall Dachau hat eine überregionale Dimension, weil ein mit Schulkindern besetzter Reisebus betroffen war.

Der Unfall betrifft nicht nur den Landkreis Dachau. Weil ein mit Schulkindern besetzter Reisebus beteiligt war, hat der Fall überregionale Aufmerksamkeit ausgelöst. Busunfälle mit Schulklassen gehören zu den besonders sensiblen Lagen für Rettungskräfte, Polizei, Schulen und Kommunen, weil neben der medizinischen Versorgung auch die Betreuung von Kindern, Eltern und Lehrkräften sofort organisiert werden muss.

Gesicherte Angaben zur Verantwortung oder zur Ursache gab es zunächst nicht. Entscheidend für die weitere Aufarbeitung werden die Ermittlungen der Polizei, das angeordnete Gutachten und mögliche weitere behördliche Mitteilungen sein.

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