
Eine 38 Jahre alte Frau soll am Donnerstagabend zwei Gäste eines Eiscafés in Herrenberg angegriffen und leicht verletzt haben. Passanten hielten die Tatverdächtige bis zum Eintreffen der Polizei fest. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg befand sich die Frau möglicherweise in einem psychischen Ausnahmezustand. Sie wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, 9. Juli 2026, in einem Eiscafé in Herrenberg. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich die 38-Jährige ungefragt an den Tisch mehrerer Gäste gesetzt und diese belästigt haben. Ein 63 und 64 Jahre altes Ehepaar habe sich durch das Verhalten gestört gefühlt und daraufhin den Tisch gewechselt. Dieser Wechsel soll die Situation jedoch nicht beendet haben. Die Tatverdächtige sei dem Ehepaar gefolgt und plötzlich körperlich auf die beiden Gäste losgegangen.
Die Polizei wirft der 38-Jährigen vor, auf die Frau und den Mann eingeschlagen zu haben. Zudem soll sie die Oberbekleidung der beiden beschädigt beziehungsweise zerrissen haben. Während des Vorfalls seien außerdem mehrere Eisbecher und Geschirr auf den Tischen der Außengastronomie zerstört worden. Die angegriffene Frau stürzte laut Polizei zu Boden und erlitt Verletzungen am Kopf. Beide Mitglieder des Ehepaares wurden demnach leicht verletzt. Sie begaben sich anschließend selbstständig in ärztliche Behandlung.
Mehrere Passanten griffen ein und hielten die 38-Jährige fest. Als die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten eintrafen, übergaben sie die Frau an die Einsatzkräfte. Die Polizei nahm sie anschließend in Gewahrsam. Nach Einschätzung der Beamten habe sich die Tatverdächtige mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden. Sie wurde deshalb in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Das Polizeirevier Herrenberg hat nach dem Vorfall Ermittlungen aufgenommen. Welche konkreten Straftatbestände geprüft werden, teilte die Behörde zunächst nicht mit. In Betracht kommen unter anderem Körperverletzungs- und Sachbeschädigungsdelikte. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu