
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Velen ist am Freitagnachmittag ein 66 Jahre alter Radfahrer ums Leben gekommen. Der Mann kollidierte im Einmündungsbereich der Heidener Straße und der Rekener Straße mit einem Auto. Der Fahrer des Wagens und zwei Mitfahrerinnen erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei untersucht noch, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte.
Der Unfall ereignete sich am Freitag, 10. Juli 2026, gegen 16 Uhr. Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Borken war ein 30 Jahre alter Autofahrer aus Gelsenkirchen auf der Heidener Straße unterwegs. Er fuhr auf der Landesstraße 829 in südlicher Richtung.
Im Einmündungsbereich zur Rekener Straße, die als Kreisstraße 11 geführt wird, kam es zur Kollision mit dem 66-jährigen Radfahrer aus Borken. Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt der Radfahrer tödliche Verletzungen. Weitere Angaben zu den Verletzungen oder zu den eingeleiteten Rettungsmaßnahmen machte die Polizei nicht.
Der 30-jährige Fahrer des Autos wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Auch zwei Frauen, die sich als Beifahrerinnen in dem Wagen befanden, erlitten leichte Verletzungen. Angaben zum Alter der beiden Frauen oder zu einer möglichen Behandlung im Krankenhaus liegen bislang nicht vor.
Die Polizei hatte zunächst am Freitagnachmittag lediglich über einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungsdienst berichtet. Zu diesem Zeitpunkt war die Heidener Straße bereits gesperrt worden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Betroffen waren insbesondere die Bereiche Heidener Straße und Vennbachweg sowie Rekener Straße und Heidener Straße. Verkehrsteilnehmer sollten die Unfallstelle weiträumig umfahren.
Für die Aufnahme des schweren Verkehrsunfalls wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam eingesetzt. Die Unfallstelle blieb während der polizeilichen Maßnahmen vollständig gesperrt. Erst gegen 20 Uhr, rund vier Stunden nach dem Zusammenstoß, konnte die Sperrung aufgehoben werden.
Durch die Sperrung waren sowohl die Landesstraße 829 als auch die Einmündung der Kreisstraße 11 zeitweise nicht regulär befahrbar. Die Polizei hatte bereits in ihrer ersten Mitteilung angekündigt, nach Abschluss der Maßnahmen weitere Einzelheiten zu veröffentlichen.
Wie genau es zu der tödlichen Kollision kam, ist derzeit noch unklar. Die Kreispolizeibehörde Borken machte bislang keine Angaben dazu, aus welcher Richtung der Radfahrer kam oder wer sich unmittelbar vor dem Zusammenstoß im Einmündungsbereich befand.
Auch mögliche Faktoren wie Geschwindigkeit, Sichtverhältnisse oder Vorfahrtsregelungen sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass die Untersuchungen zur genauen Unfallursache andauern. Weitere Erkenntnisse zum Ablauf lagen am Samstagmorgen noch nicht vor.
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