Wie Monitor heute das Aufstiegsversprechen prüft

Kuba Embargo Trump Demo Havanna 2026
Papst Leo XIV. fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Teilen:

Das politische Magazin Monitor heute läuft am Donnerstag, 18. Juni 2026, um 21:45 Uhr im Ersten. Die Ausgabe trägt den Titel Arm sollst du bleiben? Das Los der Herkunft und ist als Monitor-Dokumentation angekündigt. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass die Sendung im Ersten auf dem gewohnten Politmagazin-Sendeplatz ausgestrahlt wird und in der ARD Mediathek eingebunden ist. Die WDR-Programmvorschau nennt als Moderation Achim Pollmeier.

Worum es in Arm sollst du bleiben geht

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie stark die soziale Herkunft die Chancen eines Menschen in Deutschland prägt. Die Dokumentation greift das lange wirksame gesellschaftliche Versprechen auf, dass Kinder es einmal besser haben sollen als ihre Eltern. Laut Ankündigung zeigt der Film, dass sozialer Aufstieg in Deutschland schwer ist und Chancenungleichheit über Jahrzehnte verfestigt wurde. Die Autorinnen Lisa Seemann und Mareike Wilms verfolgen das Thema an mehreren Stationen eines Lebens, von der Geburt über Schule und Ausbildung bis ins Alter.

Geburt, Schule, Rente und der Blick auf Aufstieg

Die angekündigten Beispiele reichen von einer Geburtsstation bis zu einer Gesamtschule in einem von Arbeitslosigkeit geprägten Kölner Stadtteil. Dort geht es unter anderem um junge Menschen, die Unterstützung auf dem Weg zu Abschluss, Ausbildung oder Studium brauchen. Ein weiterer Erzählstrang führt zu einer Rentnerin im Münsterland, die aus armen Verhältnissen stammt und sich im Alter Sorgen um ihre finanzielle Lage macht. Zudem begleitet der Film Sternekoch Tim Raue, der in Berlin-Kreuzberg in schwierigen Verhältnissen aufwuchs und später beruflich aufstieg.

Wissenschaftliche Einordnung durch Expertinnen und Experten

Die Dokumentation ordnet die gezeigten Lebenswege nach Senderangaben wissenschaftlich ein. Genannt wird unter anderem der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Dabei geht es um die Frage, welche Folgen es für eine Gesellschaft hat, wenn das Versprechen sozialer Aufstiegschancen schwindet. Monitor verbindet damit ein sozialpolitisches Thema mit einer demokratiepolitischen Perspektive. Die Sendung beschreibt wachsende soziale Spaltung als Problem für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, ohne dass daraus vorab ein konkretes politisches Urteil über einzelne Parteien oder Akteure abgeleitet wird.

```html ```

Achim Pollmeier statt Georg Restle

Für die heutige Ausgabe nennt die offizielle WDR-Programmvorschau Achim Pollmeier. Georg Restle ist mit der Sendung zwar über viele Jahre eng verbunden gewesen, moderiert diese Ausgabe nach den vorliegenden Angaben jedoch nicht. Der WDR teilte bereits im März 2026 mit, dass Restle Monitor am 26. März letztmals moderiert und zum 1. Juni 2026 die Leitung des crossmedialen ARD-Studios Nairobi übernimmt. Damit ist die frühere Standardangabe moderiert von Georg Restle für den 18. Juni 2026 nicht mehr belastbar.

Mediathek und Sendezeit

Die Monitor-Homepage weist die Ausgabe Arm sollst du bleiben? Das Los der Herkunft als aktuellen Mediathek-Inhalt und als Sendung für heute von 21:45 bis 22:15 Uhr aus. Zuschauerinnen und Zuschauer können die Dokumentation damit nicht nur linear im Ersten sehen, sondern nach der Veröffentlichung auch über die ARD Mediathek abrufen. Inhaltlich bleibt die Ausgabe dem Profil von Monitor treu: Das Magazin setzt auf Hintergrund, Analyse und investigative Perspektiven zu politischen und gesellschaftlichen Fragen.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu