Blind ermittelt: Ein Doppelmord führt Haller an die Donau

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Der Wien-Krimi Blind ermittelt: Tod an der Donau ist am Donnerstag, 18. Juni 2026, um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen. Der Film gehört zur ORF/ARD-Krimireihe um den früheren Wiener Chefinspektor Alexander Haller, der nach seiner Erblindung als Sonderermittler arbeitet. An seiner Seite steht Nikolai Falk, der für Haller nicht nur Begleiter, sondern auch wichtiges Gegenüber bei den Ermittlungen ist. Die Folge spielt in Wien und verknüpft den Fall mit den Donauauen sowie der Wiener Theaterwelt.

Worum geht es in Tod an der Donau

Der Fall beginnt mit zwei Toten in unmittelbarer Nähe. Eine Frau wird bei ihrem Wohnmobil tot aufgefunden, wenig später wird in der Nähe ein erschossener Jogger entdeckt. Bei dem Mann handelt es sich um den Theatermacher Thomas Bachmann. Zunächst liegt der Verdacht nahe, dass er zur falschen Zeit am falschen Ort war und als möglicher Zeuge sterben musste. Doch die Ermittlungen bleiben nicht bei dieser naheliegenden Spur stehen. Die getötete Frau, Dagmar Moser, lebte in einer Aussteigerkolonie. Ihr Umfeld rückt ebenso in den Blick wie ihr Ex-Mann Martin Moser und ihr Liebhaber Joschi Neumayr. Zugleich führt die Identität des zweiten Opfers in ein anderes Milieu. Über Thomas Bachmann geraten Verbindungen zur Wiener Theaterwelt in den Fokus.

Philipp Hochmair ermittelt als Alexander Haller

Philipp Hochmair spielt Alexander Haller, den blinden früheren Chefinspektor der Wiener Polizei. Die Reihe lebt stark von dieser besonderen Ermittlerfigur. Haller ist nicht der klassische Kommissar, der Tatorte visuell liest, sondern setzt auf Logik, Erinnerung, Gehör, räumliches Gespür und Intuition. Gerade dadurch entsteht ein anderes Ermittlungsprinzip als in vielen herkömmlichen Krimis. Andreas Guenther ist als Nikolai Falk zu sehen. Falk ist Hallers Partner und übernimmt für ihn oft die sichtbare Wahrnehmung am Tatort. Jaschka Lämmert spielt Kommissarin Laura Janda, die in diesem Fall ebenfalls in die Ermittlungen eingebunden ist.

Besetzung und Stab des ARD-Krimis

Neben Philipp Hochmair, Andreas Guenther und Jaschka Lämmert gehören Michael Edlinger als Peter Lassmann, Katharina Behrens als Tina Naber und Annalisa Weyel als Jennifer Naber zur Besetzung. Swintha Gersthofer spielt Klara Bachmann, Roland Koch ist als Max Bachmann zu sehen. Außerdem treten Andreas Lust als Martin Moser, Lukas Walcher als Joschi Neumayr, Sibylle Kos als Dagmar Moser und Erwin Reichel als Thomas Bachmann auf. Regie führte Anne Zohra Berrached. Das Drehbuch stammt von Mike Majzen und basiert auf Figuren von Wolfgang Wysocki, Ralph Werner und Don Schubert. Die Kamera verantwortete Matthias Pötsch. Produziert wurde der Film von Mona Film und Tivoli Film in Zusammenarbeit mit ARD Degeto und ORF. Die Laufzeit beträgt 88 Minuten.

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Warum der Fall in Wien anders wirkt

Tod an der Donau nutzt Wien nicht nur als Kulisse. Der Fall führt in die Donauauen und zugleich in die Theaterwelt der Stadt. Dadurch treffen zwei sehr unterschiedliche Räume aufeinander: das offene Gelände am Wasser und ein künstlerisches Milieu, in dem Rollen, Auftritte und private Beziehungen eng miteinander verwoben sein können. Der Krimi setzt damit weniger auf äußere Action als auf Spuren, Beziehungen und mögliche Motive. Für die Reihe ist das typisch. Blind ermittelt stellt den Fall meist nicht allein über Polizeiroutine her, sondern über Hallers besondere Art, Zusammenhänge zu erfassen. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass der Fall mit zwei Toten an der Donau beginnt und die Ermittlungen bis in die Wiener Theaterwelt führen.

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