
Markus Lanz heute läuft am Montag, 22. Juni 2026, um 22:15 Uhr im ZDF. Die Ausgabe ist eine neue Sendung und wird laut Programm bis 23:45 Uhr ausgestrahlt. Damit liegt der Talk an diesem Abend auf einem besonders frühen Sendeplatz. Normalerweise gehört Markus Lanz zu den späten politischen Gesprächsformaten im ZDF, in denen aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und internationaler Lage aufgegriffen werden. Für die heutige Ausgabe sind mehrere Gäste aus Journalismus, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft angekündigt. Im Mittelpunkt stehen internationale Krisen, die Rolle Europas und wirtschaftliche Herausforderungen für Deutschland.
Für die Sendung nennt das ZDF sechs Gäste. Elmar Theveßen ist als ZDF-Korrespondent zugeschaltet. Er berichtet aus Washington und ordnet die laufenden Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Reaktionen in den Vereinigten Staaten ein. Azadeh Zamirirad ist Politologin und Nahost-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik. Sie spricht über das amerikanisch-iranische Rahmenabkommen und die Lage in der Region. Manfred Weber, CSU-Vize und Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament, ist ebenfalls angekündigt. Dazu kommen Ulf Röller, Leiter des ZDF-Studios in Brüssel, die Journalistin Eva Quadbeck, Chefredakteurin des Redaktionsnetzwerks Deutschland, sowie der Unternehmer und Autoexperte Philipp Raasch.
Ein Schwerpunkt der Ausgabe liegt auf der internationalen Politik. Die Gespräche drehen sich um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, um Reaktionen in Washington und um die Frage, welche Folgen die aktuellen Entwicklungen für Europa haben können. Dabei geht es auch um die Straße von Hormus, die als wichtige Route für den internationalen Energiehandel eine zentrale Rolle spielt. Mit Elmar Theveßen, Azadeh Zamirirad und Manfred Weber bringt die Runde unterschiedliche Perspektiven zusammen. Theveßen liefert die Sicht aus den USA, Zamirirad die politikwissenschaftliche Nahost-Einordnung und Weber die europapolitische Perspektive.
Neben dem Nahen Osten steht das Verhältnis zwischen Europa und den Vereinigten Staaten im Fokus. Ulf Röller war beim vergangenen G7-Gipfel in Évian vor Ort und soll die Ursachen des angespannten amerikanisch-europäischen Verhältnisses erklären. Eva Quadbeck analysiert die deutsche Rolle bei den G7 sowie den Handelskonflikt mit China. Damit greift Markus Lanz heute mehrere außenpolitische Linien auf, die für Deutschland und die Europäische Union eng miteinander verbunden sind. Es geht um transatlantische Beziehungen, wirtschaftliche Abhängigkeiten, sicherheitspolitische Interessen und die Frage, wie handlungsfähig Europa in internationalen Krisen ist.
Mit Philipp Raasch rückt außerdem die Lage der Automobilbranche in den Blick. Der Unternehmer und Autoexperte war nach ZDF-Angaben zehn Jahre lang bei einem deutschen Automobilhersteller tätig. In der Sendung spricht er über die Krise der Branche. Damit erweitert Markus Lanz heute die Debatte von der Außenpolitik auf wirtschaftliche Folgen für Deutschland und Europa. Die deutsche Autoindustrie steht seit Jahren unter Druck durch E-Mobilität, internationale Konkurrenz, Kostenfragen und den wachsenden Wettbewerb aus China. Die Sendung verbindet dieses Thema mit den größeren Fragen nach Europas wirtschaftlicher Stärke und seiner Rolle in globalen Machtverschiebungen.
Markus Lanz gehört seit 2008 zum festen ZDF-Programm. Das Format setzt auf längere Gespräche und aktuelle gesellschaftliche Debatten. Die heutige Ausgabe bündelt mehrere Themen, die politisch und wirtschaftlich eng zusammenhängen: Iran-Verhandlungen, amerikanische Reaktionen, europäische Interessen, G7-Fragen, der Handelskonflikt mit China und die Lage der Autoindustrie. Wer Markus Lanz heute einschaltet, bekommt damit keinen reinen Innenpolitik-Talk, sondern eine Ausgabe mit deutlich internationalem Schwerpunkt. Die angekündigte Runde verbindet Korrespondentenwissen, politische Einordnung, journalistische Analyse und wirtschaftliche Erfahrung.
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