
Ein tödlicher Unfall auf der B311 bei Krauchenwies hat am Freitagmorgen einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Ein 30-jähriger Autofahrer wurde bei dem Zusammenstoß mit einem Klein-Lkw so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Der Unfall ereignete sich am Freitagmorgen kurz vor 6 Uhr im Bereich Krauchenwies im Landkreis Sigmaringen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war der 30-Jährige mit einem Mitsubishi auf einem Gemeindeverbindungsweg von der Unteren Mühle kommend unterwegs. An der Kreuzung zur B311 wollte er die Bundesstraße in Richtung Ablach queren. Dabei übersah er offenbar einen vorfahrtsberechtigten Klein-Lkw, der auf der B311 aus Richtung Göggingen kam.
Der 22-jährige Fahrer des Klein-Lkw versuchte nach Polizeiangaben noch auszuweichen. Dennoch kam es im Kreuzungsbereich zu einer schweren Kollision. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in ein angrenzendes Feld geschleudert. Der 30-jährige Autofahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.
Für den Mitsubishi-Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 22-jährige Fahrer des Klein-Lkw wurde nach bisherigen Angaben eher leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Helfer der Psychosozialen Notfallversorgung betreuten Beteiligte und Angehörige.
Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme blieb die B311 zunächst voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Die Polizei rechnete am Freitagmorgen damit, dass die Sperrung im Laufe des frühen Vormittags aufgehoben werden kann. Weitere Angaben zur genauen Unfallursache lagen zunächst nicht vor.
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