Bares für Rares heute: Was das Kuhbild mit van Gogh verbindet

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Bares für Rares heute steht unter dem Titel „Die Kuh und van Gogh“. Das ZDF zeigt die neue Folge am Donnerstag, 30. Juli 2026, von 15.05 bis 16 Uhr. Im Mittelpunkt der Vorschau steht ein Gemälde des niederländischen Landschaftsmalers Anton Mauve, das eine Kuh zeigt und eine kunsthistorische Verbindung zu Vincent van Gogh besitzt. Expertin Bianca Berding erläutert, wie die beiden Künstler miteinander verbunden waren und welche Bedeutung diese Beziehung für die Einordnung des Bildes hat.

Folge 2418 ist eine Erstausstrahlung

Bei der Sendung am Donnerstagnachmittag handelt es sich um Folge 2418 der täglichen Trödelshow. Sie dauert im ZDF-Streamingangebot rund 52 Minuten und wird am 30. Juli erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt. Damit ist die Ausgabe keine Wiederholung einer älteren Folge.

Das ZDF bewirbt die Sendung mit dem Kuhgemälde von Anton Mauve als zentralem Objekt. Eine vollständige Übersicht aller angebotenen Gegenstände, der Verkäuferinnen und Verkäufer sowie der späteren Gebote war vor der linearen Ausstrahlung nicht veröffentlicht. Auch der konkrete Schätzpreis für das Gemälde und ein möglicher Verkaufspreis wurden in der offiziellen Ankündigung nicht genannt.

Damit lässt sich vorab nicht belastbar sagen, ob das Bild tatsächlich verkauft wird und wie weit die Gebote im Händlerraum steigen. Fest steht lediglich, dass die Verbindung zu Vincent van Gogh bei der Expertise eine wichtige Rolle spielt.

Anton Mauve prägte Vincent van Gogh

Anton Mauve wurde 1838 geboren und gehörte zur Haager Schule, einer niederländischen Künstlergruppe, die vor allem Landschaften, bäuerliche Szenen und das Leben auf dem Land darstellte. Bekannt wurde Mauve unter anderem durch Gemälde mit Schafen, Kühen und Menschen bei der Arbeit.

Die Verbindung zu Vincent van Gogh war nicht nur künstlerischer Natur. Mauve war mit einer Cousine van Goghs verheiratet und unterstützte den damals noch am Anfang seiner Laufbahn stehenden Künstler zeitweise als Lehrer und Ratgeber. Er führte van Gogh unter anderem stärker an die Arbeit mit Aquarell- und Ölfarben heran.

Eine persönliche Beziehung zu van Gogh macht ein Kunstwerk Mauves allerdings nicht automatisch wertvoller. Für die Bewertung sind unter anderem die Echtheit, der Erhaltungszustand, die Größe, das Motiv, die Entstehungszeit, die Signatur und die Herkunft entscheidend. Genau diese Merkmale untersucht Bianca Berding in der Sendung.

So funktioniert Bares für Rares

Jeder Verkauf beginnt mit einer Expertise. Ein Mitglied des Expertenteams untersucht den Gegenstand, ordnet ihn zeitlich und kunsthistorisch ein und nennt anschließend eine Wertspanne. Moderator Horst Lichter spricht mit den Eigentümern über die Herkunft des Stücks und fragt nach ihrem Wunschpreis.

Stimmt die Preisvorstellung grundsätzlich mit der Expertise überein, überreicht Lichter die Händlerkarte. Erst damit dürfen die Verkäufer den Händlerraum betreten. Dort sehen die Händlerinnen und Händler die Objekte zunächst ohne Kenntnis des zuvor genannten Schätzpreises.

Anschließend beginnt die Verhandlung. Die Beteiligten können bieten, aussteigen oder nach weiteren Informationen fragen. Die Eigentümer müssen das höchste Gebot nicht annehmen. Sie dürfen nachverhandeln oder das Objekt wieder mitnehmen. Ein Verkauf kommt nur zustande, wenn beide Seiten einem Preis zustimmen.

Horst Lichter moderiert die Sendung seit dem Start

Horst Lichter ist seit der ersten Ausgabe im Jahr 2013 das Gesicht von „Bares für Rares“. Der frühere Fernsehkoch übernimmt selbst keine kunsthistorischen Bewertungen. Seine Aufgabe besteht darin, die Besitzer zu ihren Gegenständen zu befragen, die Expertisen zu begleiten und die Übergänge zum Händlerraum zu moderieren.

Zum regelmäßig eingesetzten Expertenteam gehören unter anderem Dr. Heide Rezepa-Zabel, Detlev Kümmel, Sven Deutschmanek, Bianca Berding, Wendela Horz, Colmar Schulte-Goltz, Annika Raßbach und Friederike Werner. Die Zusammensetzung wechselt von Folge zu Folge und richtet sich nach den jeweiligen Objektarten.

Auch die Händlerriege wird rotierend besetzt. Zu den bekannten Mitgliedern zählen Walter „Waldi“ Lehnertz, Fabian Kahl, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Daniel Meyer, Dr. Elisabeth „Lisa“ Nüdling, Julian Schmitz-Avila, Sarah Schreiber, David Suppes, Christian Vechtel und Thorsden Schlößner. Welche Händler in Folge 2418 mitbieten, war in der Vorankündigung nicht vollständig ausgewiesen.

Gedreht wird bei Köln

Die täglichen Folgen entstehen seit Jahren überwiegend auf dem Gelände des Walzwerks in Pulheim bei Köln. Die häufig verwendete Ortsangabe Pülheim-Walberberg ist nicht korrekt. Walberberg gehört zu Bornheim und war ein früherer Produktionsort der Sendung. Für verschiedene Sonderausgaben nutzt das ZDF zudem historische Gebäude wie Schloss Drachenburg oder Schloss Ehreshoven.

Das Format gehört inzwischen zu den langlebigsten Daytime-Sendungen des ZDF. Eine klassische Staffelzählung wie bei fiktionalen Serien steht dabei weniger im Vordergrund als die fortlaufende Nummerierung der täglichen Ausgaben. Folge 2418 ist Teil des Produktionsjahrgangs 2026.

Folge bereits im ZDF-Streamingangebot verfügbar

Die Ausgabe vom 30. Juli ist unter dem Titel „Die Kuh und van Gogh“ im Streamingangebot des ZDF abrufbar. Dort ist sie mit Untertiteln und einer Laufzeit von 52 Minuten eingestellt. Ein konkretes Datum, an dem das Video aus dem Angebot entfernt wird, ist auf der Sendungsseite nicht ausgewiesen.

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