„Quizduell-Olymp“ heute: „heute-show“-Duo fordert den Olymp

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Der Quizduell-Olymp am 31. Juli 2026 bekommt Besuch aus der politischen Satire: Lutz van der Horst und Fabian Köster treten am Freitag um 18.50 Uhr im Ersten gemeinsam gegen drei der erfahrensten Quizspieler Deutschlands an. Das Duo ist vor allem als Reporterteam der ZDF-„heute-show“ bekannt. Auf der Gegenseite sitzen Marie-Louise Finck, Eckhard Freise und Thorsten Zirkel. Moderiert wird die Sendung von Esther Sedlaczek. Gespielt wird um insgesamt 10.000 Euro. Wer das Duell gewinnt, ist vor der Ausstrahlung nicht offiziell bekannt.

Lutz van der Horst und Fabian Köster spielen gegen den Olymp

Lutz van der Horst und Fabian Köster bilden in der heutigen Ausgabe das prominente Kandidatenteam. Beide arbeiten seit Jahren für die „heute-show“, in der sie politische Veranstaltungen besuchen, Interviews führen und aktuelle Debatten satirisch aufgreifen. Im „Quizduell-Olymp“ müssen sie allerdings ohne redaktionelle Vorbereitung auf wechselnde Wissensgebiete reagieren.

Ihre Gegner sind Marie-Louise Finck, die im Format als „Quizkönigin“ auftritt, der Historiker Eckhard Freise, bekannt als „Professor Quiz“, und der Bankbetriebswirt Thorsten Zirkel, das „Quiz-Ass“. Freise wurde im Dezember 2000 als erster Kandidat bei „Wer wird Millionär?“ zum Millionengewinner. Die drei Quizprofis bilden gemeinsam den Olymp.

Die Ausgabe vom 31. Juli wird als Folge 369 der Olymp-Variante geführt. Sie ist als deutsche TV-Premiere ausgewiesen und damit keine Wiederholung. Van der Horst und Köster waren bereits gemeinsam in früheren Ausgaben des Formats zu sehen. Die heutige Sendung ist jedoch eine neue Produktion.

So funktioniert das „Quizduell-Olymp“

In der Hauptrunde treten die prominenten Kandidaten nacheinander gegen alle drei Mitglieder des Olymps an. Jeder Quizprofi darf zunächst eine bevorzugte Wissenskategorie auswählen. Das Prominententeam entscheidet anschließend, gegen welches Mitglied des Olymps es in welcher Kategorie spielen möchte.

Insgesamt werden sechs Kategorieduelle mit jeweils drei Fragen ausgetragen. Zunächst gibt der jeweilige Quizprofi seine Antwort ab, anschließend entscheidet sich das Prominententeam. Für richtige Antworten werden Punkte gesammelt. Gewinnen die Prominenten ein einzelnes Duell gegen ein Mitglied des Olymps, sichern sie damit zusätzlich 1.000 Euro für einen guten Zweck. Dieses Geld bleibt auch dann erhalten, wenn der Olymp später das gesamte Spiel gewinnt.

Im Finale tritt ein Mitglied des Prominententeams gegen einen ausgelosten Quizprofi an. Die Zahl der Finalfragen richtet sich nach den zuvor erspielten richtigen Antworten. Wer im Finale mehr Fragen korrekt beantwortet, gewinnt die Sendung. Bei einem Gleichstand entscheidet eine zusätzliche Stichfrage.

Um diese Summe geht es in der Sendung

Der Hauptgewinn beträgt 10.000 Euro. Setzen sich Lutz van der Horst und Fabian Köster durch, wird das Geld für einen guten Zweck gespendet. Gewinnt der Olymp, geht die Summe an Mitspielende der ARD Quiz App. Nach den aktuellen Angaben zur Produktion wird der Betrag unter zehn ausgelosten App-Nutzerinnen und App-Nutzern aufgeteilt.

Wie hoch die Spendensumme des prominenten Teams in der heutigen Sendung tatsächlich ausfällt, hängt auch von den gewonnenen Einzelduellen ab. Ein offiziell bestätigtes Endergebnis oder eine vorab veröffentlichte Gewinnsumme lag vor der Fernsehausstrahlung nicht vor. Die Entscheidung fällt in der Sendung zwischen 18.50 und 19.45 Uhr.

Esther Sedlaczek moderiert seit 2022

Die Moderation liegt eindeutig bei Esther Sedlaczek. Die Sportjournalistin übernahm den „Quizduell-Olymp“ am 26. August 2022 von Jörg Pilawa. Pilawa hatte sowohl das ursprüngliche „Quizduell“ als auch die daraus entwickelte Olymp-Variante seit deren Anfängen präsentiert.

Sedlaczek führt durch die Kategorien, erläutert die Lösungen und begleitet das Finale. Neben dem Quizformat ist sie vor allem aus der Sportberichterstattung der ARD bekannt. Sie moderiert unter anderem Fußballübertragungen und große Sportsendungen im Ersten. Anders als gelegentlich in älteren Programmbeschreibungen angegeben, ist Jörg Pilawa nicht mehr Moderator der aktuellen Ausgaben.

Vom App-Duell zur festen Freitagsquizshow

Das ursprüngliche „Quizduell“ startete am 12. Mai 2014 im Ersten. Grundlage war die gleichnamige Smartphone-App. Kandidatinnen und Kandidaten im Studio spielten damals gegen die App-Gemeinschaft, die als „Team Deutschland“ bezeichnet wurde. Die Premiere wurde durch technische Probleme belastet, weil die Verbindung zur App nicht wie geplant funktionierte.

Die Olymp-Variante wurde erstmals am 26. Oktober 2015 eingesetzt. Statt gegen eine große Zahl von App-Nutzern trat das Studioteam nun gegen ausgewählte Quizexperten an. Aus dem zunächst ergänzenden Spielmodus entwickelte sich ein eigenständiges Format. Seit Herbst 2019 setzt das Erste durchgehend auf den „Quizduell-Olymp“.

Zum zehnjährigen Bestehen Ende 2025 nannte die ARD elf Staffeln, rund 350 Duelle und mehr als 15.000 gestellte Fragen. Mit den 2026 ausgestrahlten Produktionen ist die Gesamtzahl inzwischen weiter gestiegen. Verschiedene Episodendatenbanken verwenden allerdings voneinander abweichende Staffelzählungen. Die heutige Ausgabe wird übereinstimmend als 369. Olymp-Folge geführt.

Produktion im Studio Hamburg

Produziert wird der „Quizduell-Olymp“ von ITV Studios Germany im Auftrag der ARD und der ARD-Werbung für Das Erste. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Norddeutschen Rundfunk. Die Aufzeichnungen finden im Studio Hamburg an der Jenfelder Allee statt. Anders als die frühen klassischen „Quizduell“-Ausgaben wird der Olymp nicht live ausgestrahlt, sondern vorab aufgezeichnet.

Die Sendung vom 31. Juli soll nach der Fernsehausstrahlung auch in der ARD Mediathek angeboten werden. Bei den aktuellen Folgen beträgt die reguläre Verfügbarkeit rund 30 Tage. Entsprechend ist bei der heutigen Ausgabe voraussichtlich mit einer Abrufmöglichkeit bis zum 30. August 2026 gegen 18.50 Uhr zu rechnen. Eine endgültige Ablaufzeit wird auf der jeweiligen Videoseite ausgewiesen.

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