
Alex Cooper erwartet ihr erstes Kind. Die US-Podcasterin, bekannt durch „Call Her Daddy“, veröffentlichte die Nachricht am 17. Mai 2026 über Instagram. Auf den Bildern war Cooper mit sichtbarem Babybauch an der Seite ihres Ehemanns Matt Kaplan zu sehen. Mehrere US-Medien griffen die öffentliche Ankündigung anschließend auf.
Cooper und Kaplan sind seit 2024 verheiratet. Kaplan ist Filmproduzent und in der Unterhaltungsbranche unter anderem durch Produktionen im Umfeld junger Zielgruppen bekannt. Für Cooper ist die Schwangerschaft auch deshalb öffentlich relevant, weil sie zu den sichtbarsten Stimmen der US-Podcastszene gehört und ihr Privatleben immer wieder Teil ihrer eigenen Medienmarke geworden ist.
Von „Call Her Daddy“ zur Medienmarke
Alex Cooper wurde mit dem Podcast „Call Her Daddy“ international bekannt. Das Format startete 2018 und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Interview- und Gesprächsformate im US-Unterhaltungsmarkt. In den vergangenen Jahren sprach Cooper dort mit prominenten Gästen aus Musik, Film, Reality-TV und Popkultur.
Ihre Bedeutung reicht inzwischen über den Podcast hinaus. 2023 gründete Cooper das Unwell Network, das Inhalte für ein junges, überwiegend weibliches Publikum bündelt. Die Marke steht für Podcasts, Creator-Formate und Lifestyle-Inhalte, die vor allem über digitale Plattformen verbreitet werden.
Ein wichtiger Schritt für Coopers Karriere war der Wechsel zu SiriusXM. Das Unternehmen gab im August 2024 eine mehrjährige Vereinbarung mit Cooper bekannt. SiriusXM erhielt dabei unter anderem exklusive Rechte für Audio- und Video-Werbevermarktung rund um das Unwell Network. Exklusive Inhalte sollten ab 2025 bei SiriusXM starten.
Der Vertrag unterstrich, wie stark sich der Podcastmarkt professionalisiert hat. Große Plattformen und Medienunternehmen investieren seit Jahren in Persönlichkeiten, die nicht nur einzelne Sendungen moderieren, sondern eigene Ökosysteme aus Reichweite, Community, Werbung und Produkten aufbauen.
Coopers Schwangerschaft ist zunächst eine private Familiennachricht, wurde aber von ihr selbst öffentlich gemacht. Ihre Reichweite erklärt, warum die Meldung international aufgegriffen wurde. Cooper steht für eine Generation von Medienfiguren, die aus Podcasts eigenständige Marken aufgebaut haben und damit klassische Grenzen zwischen Unterhaltung, Werbung, Creator-Wirtschaft und Unternehmertum verschieben.
Für die internationale Medienbranche bleibt Cooper vor allem deshalb relevant, weil ihre Karriere zeigt, wie stark persönliche Marken im digitalen Audio- und Videomarkt geworden sind. „Call Her Daddy“ ist längst nicht mehr nur ein Podcast, sondern Teil eines größeren Geschäftsmodells, das Plattformrechte, Creator-Netzwerke, Live-Formate und Markenkooperationen verbindet.
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