
Beim Eurovision Song Contest 2026 stand Andi Knoll erneut im Zentrum der österreichischen TV-Übertragung. Der ORF setzte beim Finale am 16. Mai in Wien wieder auf seinen langjährigen Kommentator, der in Österreich seit Jahren eng mit dem Song Contest verbunden ist. Die Show selbst wurde von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderiert, aus dem Green Room meldete sich Emily Busvine. Knoll übernahm für ORF 1 und ORF ON die vertraute Rolle am Kommentatorenplatz.
Für Österreich hatte dieser ESC eine besondere Bedeutung. Wien war nach 1967 und 2015 zum dritten Mal Gastgeberstadt des Wettbewerbs. Der Anlass war der österreichische Sieg von JJ im Vorjahr. Damit wurde der 70. Eurovision Song Contest nicht nur zu einem Musikwettbewerb, sondern auch zu einem großen TV-Ereignis für den ORF. In diesem Umfeld wirkte Knolls Kommentar wie ein vertrautes Element in einer Sendung, die international unter besonderer Beobachtung stand.
Musikalisch endete der Abend mit einer Überraschung. Die bulgarische Sängerin DARA gewann mit Bangaranga den Wettbewerb und holte damit den ersten ESC-Sieg für Bulgarien. Sie kam auf 516 Punkte. Israel belegte Platz zwei, Rumänien Platz drei. Österreichs Vertreter Cosmó erreichte mit Tanzschein nur den vorletzten Platz. Der ORF berichtete nach dem Finale, Cosmó habe sich trotz des Ergebnisses nicht enttäuscht gezeigt.
Der Wettbewerb in Wien wurde nicht nur musikalisch diskutiert. Mehrere Länder boykottierten den ESC wegen der Teilnahme Israels. Nach Angaben internationaler Berichte blieben Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island dem Wettbewerb fern. Rund um das Finale gab es in Wien erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und Proteste, die Veranstaltung selbst konnte jedoch durchgeführt werden. Gerade in dieser aufgeheizten Lage kam den Kommentatoren eine besondere Rolle zu: Sie mussten ein Unterhaltungsgroßereignis begleiten, ohne die politischen Begleitumstände auszublenden.
Andi Knoll ist für den ORF längst mehr als nur ein Moderator eines einzelnen TV-Abends. Der Sender führt ihn als Fernseh- und Radiomoderator sowie als Mr. Songcontest. Er präsentiert ORF-Events und ist außerdem bei Hitradio Ö3 im Einsatz. Knoll steht für eine österreichische Kommentarkultur, die den Wettbewerb erklärt, ironisch einordnet und zugleich ernst genug nimmt, um den ESC nicht zur bloßen Kuriositätenshow zu machen.
Beim ESC-Finale 2026 in Wien war Andi Knoll die vertraute Stimme für das österreichische Publikum. Dort begleitete er einen Wettbewerb, der musikalisch, politisch und medial deutlich größer war als ein gewöhnlicher TV-Abend. Für Österreich blieb er damit eine Konstante in einer ESC-Ausgabe, die nach dem Finale vor allem durch Bulgariens historischen Sieg und die politischen Begleitumstände in Erinnerung bleiben dürfte.
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