
Mit der vierten Folge der finalen Staffel beendet Das Erste am Samstagabend, 19. September 2026, seinen ersten großen Babylon Berlin Block. Folge 4 beginnt um 22:30 Uhr und läuft bis 23:15 Uhr. Die Angabe von 22:30 Uhr ist damit bestätigt. Es handelt sich um Staffel 5, Folge 4 und zugleich um die 44. Episode der gesamten Serie. Im linearen deutschen Fernsehen ist die Folge eine Premiere. Die komplette fünfte Staffel steht allerdings bereits seit dem 10. September in der ARD Mediathek bereit.
Die Episode trägt keinen eigenständigen Untertitel. ARD und Programmübersichten führen sie schlicht als Folge 4 beziehungsweise Babylon Berlin (4/8). Die ausgewiesene Laufzeit liegt bei 45 Minuten. Direkt zuvor zeigt Das Erste am selben Abend die ersten drei Folgen der Staffel um 20:15 Uhr, 20:55 Uhr und 21:35 Uhr. Folge 4 ist damit die letzte der vier neuen Episoden, die am Samstag linear ausgestrahlt werden. Die übrigen vier Folgen sind für Freitag, 25. September, vorgesehen.
Im Mittelpunkt der vierten Episode steht Gereon Rath, gespielt von Volker Bruch. Die Handlung springt zu den Ereignissen nach dem Berliner Presseball zurück. Gereon, sein Bruder und der Psychiater Dr. Forster haben den Ball verlassen. Gereon begleitet Forster anschließend auf dessen Flucht in Richtung Paris.
Der Weg führt zunächst nach Köln. Dort geraten Gereon und Forster mitten in den Karneval. Am folgenden Morgen soll es weiter nach Frankreich gehen. Durch die Vermittlung von Gereons Vater können die beiden als Teil des Umfelds von Konrad Adenauer nach Paris fliegen. Nach der Landung verschärft sich die Situation, denn auf dem Flugfeld wartet der deutsche Botschafter mit einem Haftbefehl. Wie diese Konfrontation ausgeht, lässt die offizielle Vorschau bewusst offen.
Auch musikalisch greift die Folge ein bekanntes Element der Serie wieder auf. In einem Pariser Exilantencafé erklingt eine vertraute Melodie. In den zur Episode veröffentlichten Programmbildern ist die französische Musikerin Zaho de Sagazan als Madame Libertine zu sehen, die Zu Asche Zu Staub singt. Das Stück gehört seit der ersten Staffel zu den prägenden musikalischen Motiven von Babylon Berlin.
Die Reise nach Köln ist nicht nur Teil der Handlung. Nordrhein-Westfalen spielte auch bei der Produktion der fünften Staffel erneut eine wichtige Rolle. Die Film- und Medienstiftung NRW bestätigt, dass die Serie für das Finale nach Köln zurückkehrt und die Karnevalsszenen mit historischen Aufnahmen kombiniert wurden. Neu gedrehtes Material wurde dafür mit Archivbildern aus der Zeit verbunden.
Weitere Aufnahmen der finalen Staffel entstanden unter anderem am Baldeneysee in Essen, am Schloss Drachenburg, im Landschaftspark Duisburg und im Eisenbahnmuseum Bochum. Das frühere Polizeipräsidium in Mönchengladbach diente zudem für mehrere Folgen als Kulisse für das Berliner Polizeipräsidium, die sogenannte Rote Burg. Eine konkrete Zuordnung all dieser Drehorte ausschließlich zu Folge 4 ist jedoch nicht für jede Szene veröffentlicht.
Auch außerhalb Nordrhein-Westfalens wurde aufwendig produziert. Für Szenen der fünften Staffel nutzte das Team beispielsweise den historischen Plenarsaal des Hamburger Rathauses. Dort fanden im März 2025 Dreharbeiten statt. Der nahezu im historischen Zustand erhaltene Saal eignete sich als Kulisse für das politische Berlin der frühen 1930er Jahre.
Volker Bruch spielt erneut Kriminalkommissar Gereon Rath. Dr. Forster wird von Ulrich Noethen verkörpert, der zu den Neuzugängen der fünften Staffel gehört. Zum großen Ensemble gehören außerdem Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter, Jens Harzer als Dr. Schmidt, Godehard Giese als Wilhelm Böhm, Christian Friedel als Reinhold Gräf, Fritzi Haberlandt als Elisabeth Behnke, Karl Markovics als Katelbach, Martin Wuttke als Heymann und Benno Fürmann als Günter Wendt.
Weitere bestätigte Rollen der Staffel sind unter anderem Lars Eidinger als Alfred Nyssen, Hannah Herzsprung als Helga Nyssen, Clemens Schick als Hitler und Devid Striesow als Göring. Für Folge 4 weisen Programmbilder außerdem Martin Armknecht als Adenauer sowie Zaho de Sagazan als Madame Libertine aus.
Bei Buch und Regie bleibt die Serie ihrem bisherigen Kernteam treu. Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer sind gemeinsam für das Drehbuch und die Regie der fünften Staffel verantwortlich. Die Kameraarbeit wird Christian Almesberger, Philipp Haberlandt und Bernd Fischer zugeschrieben. Die Musik stammt von Johnny Klimek und Tom Tykwer.
Die fünfte Staffel ist zugleich die letzte von Babylon Berlin. Inhaltlich orientiert sie sich frei an Motiven aus Volker Kutschers Roman Märzgefallene und führt die Geschichte in die Phase der nationalsozialistischen Machtübernahme Anfang 1933. Die Serie begann 2017 und umfasst nach Abschluss der letzten Staffel insgesamt 48 Episoden. Folge 4 markiert somit die 44. Folge der Reihe.
Gerade die vierte Episode erweitert den Schauplatz deutlich über Berlin hinaus. Während andere Handlungsstränge der Staffel den politischen Umbau der Hauptstadt und des Polizeiapparats verfolgen, konzentriert sich Folge 4 auf Gereons Reise über Köln nach Paris und damit auf eine Fluchtgeschichte vor dem Hintergrund der rapide veränderten politischen Verhältnisse in Deutschland.
Wer die Episode nicht bis 22:30 Uhr im linearen Fernsehen sehen möchte, kann sie bereits in der ARD Mediathek abrufen. Dort ist Folge 4 Staffel 5 seit dem 19. September auch mit der heutigen linearen Ausstrahlung verknüpft. Nach aktuellem Stand soll das Video bis zum 10. September 2027 um 05:30 Uhr verfügbar bleiben. Untertitel und Audiodeskription werden angeboten.
In der Nacht auf Sonntag wiederholt Das Erste die vier Folgen noch einmal. Folge 4 ist dabei für 03:55 Uhr vorgesehen.
Eine Einschaltquote für Folge 3, die unmittelbar vor der 22:30-Uhr-Episode läuft, kann vor der Ausstrahlung noch nicht vorliegen. Folge 3 beginnt am heutigen Samstag erst um 21:35 Uhr. Entsprechend gibt es zum Zeitpunkt vor dem Abendprogramm weder eine belastbare Zuschauerzahl noch einen Marktanteil für die unmittelbar vorherige Folge der fünften Staffel.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu