
Bei Bares für Rares stehen am heutigen Donnerstag, 17. September 2026, wieder Antiquitäten, Schmuck und ungewöhnliche Sammlerstücke im Mittelpunkt. Das ZDF zeigt die neue Ausgabe ab 15.05 Uhr. Moderator Horst Lichter führt durch die Sendung, in der zunächst Fachleute die mitgebrachten Objekte untersuchen und bewerten, bevor ausgewählte Stücke in den Händlerraum gelangen.
Die heutige Sendung ist eine Erstausstrahlung. In der fortlaufenden Zählung wird sie als Folge 2454 geführt. Innerhalb des Programmjahres 2026 handelt es sich um Staffel 2026, Folge 168. Die ZDF-Mediathek führt die Ausgabe unter dem Episodentitel Was für ein Schatz!. Das Video hat dort eine Laufzeit von rund 53 Minuten. Im linearen Programm ist für Bares für Rares das Zeitfenster von 15.05 bis 16.00 Uhr vorgesehen.
Das herausgehobene Objekt der heutigen Ausgabe ist eine antike Jardiniere aus Silber, also ein dekoratives Gefäß für Blumen beziehungsweise einen Tischschmuck. Das ZDF stellt dieses Stück auch in der Beschreibung der Folge in den Mittelpunkt und kündigt an, dass die Jardiniere im Händlerraum auf besonders großes Interesse stößt. Wie das Bieterverfahren endet, wird hier nicht vorweggenommen.
Das Stück stammt aus Familienbesitz und wird von Jürgen in die Sendung gebracht. Dokumentierte Angaben zur Expertise beschreiben die Jardiniere als Arbeit der Kölner Silberschmiede Gabriel Hermeling. Sie besteht aus 800er Silber und trägt eine Widmung der Stadt Wesel an das Clevesche Feldartillerie-Regiment Nr. 43 aus dem Jahr 1903. Zum Ensemble gehört außerdem ein Présentoir mit Spiegelplatte und hölzerner Unterkonstruktion.
Damit verbindet das Objekt mehrere Bereiche, die bei Bares für Rares regelmäßig eine Rolle spielen: den Materialwert des Silbers, die handwerkliche Ausführung, die Herkunft des Stücks und seine historische Einordnung. Entscheidend ist daher nicht allein das Gewicht des Edelmetalls, sondern auch die Bedeutung als erhaltenes kunsthandwerkliches Objekt aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Die Jardiniere ist nicht die einzige Rarität der Sendung vom 17. September. Zu den weiteren dokumentierten Objekten gehört ein goldenes Schmuckensemble aus der Zeit um 1840. Es besteht aus einer Brosche und umgearbeiteten Ohrringen. Verarbeitet wurden 585er Gold, Emaille und Flussperlen. Das Ensemble befand sich über mehrere Generationen im Familienbesitz.
Ebenfalls vorgestellt wird eine Bronze nach dem Entwurf Der fliehende Germane des deutschen Bildhauers Rudolf Maison. Der Entwurf wird auf das Jahr 1902 datiert und zeigt einen Reiter auf einem Pferd. Auch dieses Stück gelangte als Erbstück in die Sendung.
Ein deutlich anderes Sammelgebiet repräsentiert eine Friseurbüste aus der Zeit des Art déco. Die Gipsbüste stammt aus den 1920er-Jahren und wurde ursprünglich als Friseurmodell beziehungsweise zur Präsentation in einem Schaufenster verwendet. In die Sendung gelangte sie als Flohmarktfund.
Hinzu kommt eine historische Sammlung von Zigarrenbanderolen und Musterstreifen. Die Stücke werden ebenfalls auf die 1920er-Jahre datiert. Solche Muster dienten Druckereien dazu, unterschiedliche Gestaltungen von Zigarrenbanderolen zu präsentieren. Damit gehört auch klassische Reklame- und Druckgeschichte zum Spektrum der heutigen Ausgabe.
Moderator der Ausgabe ist wie gewohnt Horst Lichter. Das Grundprinzip der Sendung bleibt unverändert: Verkäuferinnen und Verkäufer präsentieren ihre Gegenstände zunächst einem Mitglied des Expertenteams. Dabei werden Herkunft, Alter, Material, Zustand und mögliche Urheberschaft untersucht. Anschließend folgt eine Schätzung des möglichen Marktwertes.
Erhalten die Teilnehmer eine Händlerkarte, können sie ihr Objekt anschließend fünf Händlerinnen und Händlern anbieten. Diese kennen die zuvor genannte Expertise nicht. Ein Verkauf ist nicht verpflichtend. Die Eigentümer können ein Gebot auch ablehnen. Das Format läuft seit 2013 im ZDF und hat seit 2015 seinen regulären werktäglichen Sendeplatz um 15.05 Uhr.
Welche fünf Händler und welche Experten speziell in der Ausgabe vom 17. September 2026 zu sehen sind, wird in den derzeit öffentlich abrufbaren ZDF-Programmdaten nicht vollständig ausgewiesen. Allgemeine Teamfotos oder Listen der derzeit zum Format gehörenden Händler und Sachverständigen erlauben keine eindeutige Zuordnung zur konkreten Folge. Fest bestätigt ist für diese Ausgabe deshalb zunächst Horst Lichter als Moderator.
Die Sendung gehört auch 2026 zu den erfolgreichen Nachmittagsformaten des ZDF. Für die erste Jahreshälfte 2026 nennt das ZDF im Durchschnitt rund 1,9 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und einen Marktanteil von 23,3 Prozent für die werktäglichen Ausgaben.
Auch die unmittelbar vorherige Ausgabe vom Mittwoch, 16. September, erreichte ein großes Publikum. Nach vorläufigen Zahlen der AGF/GfK sahen 1,768 Millionen Menschen die Sendung um 15.05 Uhr. Der Marktanteil lag bei 23,4 Prozent.
Damit bleibt Bares für Rares ein fester Bestandteil des ZDF-Nachmittags. Die Mischung aus Antiquitätenkunde, persönlichen Geschichten der Verkäufer und dem anschließenden Handel hat das Format inzwischen auf weit mehr als 2.000 reguläre Ausgaben gebracht.
Die Ausgabe vom 17. September ist bereits als Video beim ZDF abrufbar. Dort trägt sie den Titel Was für ein Schatz! und wird mit einer Laufzeit von rund 53 Minuten geführt. Untertitel sind verfügbar. Einen belastbar ausgewiesenen Endtermin der Online-Verfügbarkeit nennt die derzeit öffentlich sichtbare Folgenseite nicht.
Besondere Angaben zu einem Jubiläum, einem Wechsel im Händler- oder Expertenteam oder einem anderen außergewöhnlichen Ereignis sind für Folge 2454 nicht ausgewiesen. Im Mittelpunkt steht damit das bewährte Format und insbesondere die ungewöhnliche historische Silber-Jardiniere.






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