
Bei Bauarbeiten ist es am Freitag im Erfurter Südpark zu einem ungewöhnlichen Fund gekommen. Ein Arbeiter entdeckte dort einen einzelnen Schädelknochen. Der Schädelfund im Erfurter Südpark wurde der Polizei gemeldet. Nach ersten Prüfungen gehen die Ermittler nicht von einer Straftat aus. Hintergrund ist die frühere Nutzung des Geländes.
Der Fund wurde nach Angaben der Landespolizeiinspektion Erfurt am 12. Juni 2026 gegen 11 Uhr gemacht. Arbeiter waren im Bereich der Basketballhalle mit Tiefbauarbeiten beschäftigt. Dabei legte ein 32-Jähriger mit einem Bagger einen einzelnen Schädelknochen frei. Er meldete den Fund und informierte die Polizei. Die Bauarbeiten wurden daraufhin pausiert. Weitere Angaben zu möglichen zusätzlichen Funden machte die Polizei in der Mitteilung nicht.
Nach dem Schädelfund im Erfurter Südpark kamen die Kriminalpolizei und ein Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie zum Einsatz. Aufgrund des Zustands des Schädels wurde eine längere Liegezeit festgestellt. Damit ergab sich nach den bisherigen Erkenntnissen kein Hinweis auf ein aktuelles Gewaltgeschehen. Eine zugrundeliegende Straftat wird nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen.
Der heutige Südpark liegt auf dem Gelände des früheren Erfurter Südfriedhofs. Dieser wurde nach Angaben der Polizei bis 1978 betrieben. Deshalb kommt es bei Bauarbeiten Erfurter Südpark in diesem Bereich häufiger zu Knochenfunden. Der aktuelle Fall steht nach bisherigem Stand in diesem Zusammenhang. Die Polizei machte keine Angaben dazu, wann die pausierten Arbeiten fortgesetzt werden.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu