
Benita Peiffer Karriereende: Die kanadische Biathletin hat am 15. Mai 2026 via Instagram ihr Karriereende bekanntgegeben. Mit 25 Jahren beendet die Weltcup-Athletin ihre aktive Laufbahn — nach 65 Weltcup-Starts, zwei Weltmeisterschaften und dem Olympia-Debüt in Mailand.
In einem bewegenden Instagram-Post schrieb Benita Peiffer am Freitag: „The end of an era for me.“ Die 25-Jährige blickte dabei auf eine intensive Zeit als Biathletin zurück, in der sie stolze Momente erlebt und unvergessliche Erinnerungen gesammelt habe. Seit ihrem Weltcup-Debüt im Jahr 2021 bestritt die in Vancouver geborene Athletin insgesamt 65 Weltcup-Rennen für Kanada. Ihre besten Ergebnisse erzielte sie in Ruhpolding, wo sie im Sprint den 32. Platz belegte und in der Verfolgung — mit zwei fehlerfreien Schießeinlagen — sogar auf Rang 22 vorgefahren sein soll. In ihrem Abschiedspost dankte sie ihrer Familie, ihren Teamkollegen, Trainern und Sponsoren: „The unwavering support of my parents, brother, friends, team-mates, coaches, staff and sponsors“ habe ihre sportliche Karriere erst möglich gemacht.
Was Benita Peiffer für deutsche Biathlon-Fans besonders interessant macht: Sie ist mit dem deutschen Olympiasieger Arnd Peiffer entfernt verwandt. Ähnlich wie Toni Innauer, der nach Jahrzehnten im Skisport seinen Abschluss zog, steht auch bei Benita Peiffer das Ende einer Sportkarriere im Mittelpunkt. Die Verbindung zu Arnd Peiffer reicht weit zurück: Beide teilen denselben Ur-Ur-Großvater — der Zweig der Familie, aus dem Benita stammt, wanderte nach Kanada aus, während Arnd Peiffers Vorfahren in Deutschland blieben. Als Benita Peiffer 2021 ihr Weltcup-Debüt gab, soll Arnd Peiffer sie als „eine riesige Inspiration“ bezeichnet haben — ein Zitat, das die besondere Biathlon-Familienbande zwischen Deutschland und Kanada gut beschreibt. Arnd Peiffer, der 2022 selbst seine aktive Karriere beendete, verfolgte die Entwicklung seiner Cousine seitdem aus der Ferne.
Einen besonderen Abschluss erfuhr die Karriere von Benita Peiffer durch ihr Olympia-Debüt bei den Winterspielen in Mailand und Cortina 2026. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen war für die Athletin ein langgehegter Traum — und gleichzeitig der würdige Schlusspunkt einer engagierten Weltcup-Karriere. Zuvor nahm sie bereits an den Biathlon-Weltmeisterschaften 2023 und 2024 teil. Wie Stefan Kretzschmar, der nach einer langen Karriere als Handball-Nationalspieler seinen Weg neu ausrichten musste, steht nun auch Benita Peiffer vor der Frage, was nach dem Leistungssport kommt. In ihrem Abschiedspost klingt sie jedoch zuversichtlich: „I can’t wait to find out what happens next.“
Benita Peiffer startete ihre sportliche Karriere ursprünglich als Skilangläuferin und wechselte ab rund 2015 parallel zum Biathlon. Sie wuchs in Whistler, British Columbia auf und lebte zuletzt in Canmore, Alberta — dem kanadischen Zentrum des nordischen Skisports. Mit 25 Jahren ist ihr Karriereende früh, aber nicht ungewöhnlich im Leistungssport. Was die gebürtige Vancouvererin nach dem aktiven Sport plant, ließ sie offen — doch ihr Optimismus lässt vermuten, dass sie ihre Energie schon bald in ein neues Kapitel investieren wird. Die Biathlon-Welt verliert mit Benita Peiffer eine Athletin, die nicht nur durch ihre sportlichen Leistungen, sondern auch durch ihre besondere Familiengeschichte Aufmerksamkeit auf sich zog.
Quellen: Nordic Mag, olympics.com, biathlonworld.com, Eurosport.de, Wikipedia
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