Broadcom legt im Nasdaq 100 nach neuen KI-Vereinbarungen zu

Der Kurs der Super Micro Computer Aktie fällt nach dem EY-Rücktritt um 30 %. Ursachen und Auswirkungen für Anleger.
Foto: Sergei Tokmakov,

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Die Broadcom-Aktie hat am Dienstag zu den stärksten Werten im Nasdaq 100 gehört. Auslöser waren neue Vereinbarungen im KI-Geschäft, die dem Chipkonzern zusätzliche Nachfrage und mehr Planungssicherheit verschaffen sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei eine vertiefte Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Anthropic sowie ein langfristig angelegtes Projekt mit Google rund um künftige KI-Hardware.

Neue Absprachen mit Google und Anthropic rücken ins Zentrum

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Broadcom für Anthropic künftig Rechenleistung im Gigawatt-Bereich bereitstellen. Genannt wird ein Umfang von rund 3,5 Gigawatt auf Basis von Googles Tensor-Prozessoren. Parallel dazu wurde ein langfristiger Deal mit Google bekannt, der bis 2031 reichen soll. Demnach arbeitet Broadcom an kommenden Generationen von KI-Hardware mit. Für Anleger ist vor allem entscheidend, dass beide Vereinbarungen die Stellung des Unternehmens im stark umkämpften Markt für KI-Chips und spezialisierte Recheninfrastruktur weiter festigen könnten.

Analysten sehen mehr Umsatzpotenzial im KI-Geschäft

An der Börse wurden die neuen Signale auch deshalb positiv aufgenommen, weil mehrere Analysten ihre grundsätzlich optimistische Haltung bekräftigten. Citi hält weiterhin an einer Kaufempfehlung fest und verbindet dies mit einem Kursziel von 475 Dollar. Auch JPMorgan sieht erhebliches Potenzial im KI-Segment und erwartet für das Geschäftsjahr 2027 Erlöse, die deutlich über 120 Milliarden Dollar liegen könnten. Jefferies bleibt ebenfalls bei einer Kaufempfehlung und nennt 500 Dollar als Kursziel. Im Markt wird das als Hinweis gewertet, dass die Nachfrage nach entsprechender KI-Hardware auf Jahre hinaus hoch bleiben dürfte.

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