Dick Parry ist tot: Der prägende Saxofonklang hinter Pink Floyds Klassikern

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Der britische Saxofonist Dick Parry ist tot. Er starb im Alter von 83 Jahren. Bekannt wurde Parry vor allem durch seine Arbeit mit Pink Floyd, für die er einige der markantesten Saxofonparts der Rockgeschichte einspielte. David Gilmour bestätigte den Tod am Freitag, 22. Mai 2026, in einem öffentlichen Beitrag auf X. Darin erinnerte der Pink-Floyd-Gitarrist an eine musikalische Verbindung, die bereits in Jugendjahren begonnen hatte. Eine Todesursache wurde zunächst nicht genannt.

David Gilmour bestätigt den Tod von Dick Parry

Parry war nie festes Mitglied von Pink Floyd, gehörte aber zu jenen Studiomusikern, deren Beiträge den Klang der Band nachhaltig prägten. Seine Saxofonlinien wurden besonders mit den Alben The Dark Side of the Moon und Wish You Were Here verbunden. Für viele Hörerinnen und Hörer ist sein Spiel untrennbar mit Songs wie Money, Us and Them und Shine On You Crazy Diamond verbunden.

Ein Studiomusiker mit internationalem Wiedererkennungswert

Dick Parry kam Anfang der 1970er-Jahre in das Umfeld von Pink Floyd. Auf The Dark Side of the Moon aus dem Jahr 1973 spielte er Saxofonparts, die zum internationalen Erfolg des Albums beitrugen. Besonders Money und Us and Them zeigen, wie stark Pink Floyd damals Rock, Artrock, Studiotechnik und jazznahe Elemente miteinander verbanden. Parrys Ton passte zu dieser Ästhetik, weil er nicht als bloßer Effekt wirkte, sondern den Songs eine zusätzliche melodische Stimme gab.

Auch auf Wish You Were Here war Parry zu hören. Dort spielte er bei Shine On You Crazy Diamond, einem der zentralen Stücke des Albums. Das Werk erschien 1975 und zählt bis heute zu den wichtigsten Veröffentlichungen der Band. Parrys Saxofonspiel wurde damit Teil einer Musik, die weit über klassische Rockarrangements hinausging und Pink Floyd international als eine der einflussreichsten Bands ihrer Zeit etablierte.

Rückkehr in den 1990er-Jahren

Nach seinen Beiträgen in den 1970er-Jahren arbeitete Parry später erneut mit Pink Floyd. Für das Album The Division Bell aus dem Jahr 1994 kehrte er zurück und spielte unter anderem auf Wearing the Inside Out. Anschließend gehörte er auch zum Umfeld der dazugehörigen Tour. Die Rückkehr machte deutlich, dass sein Klang für David Gilmour und die spätere Pink-Floyd-Phase weiterhin eine besondere Bedeutung hatte.

Parry war zudem bei Live-Auftritten mit Pink Floyd verbunden. Berichte nennen Touraktivitäten in den 1970er-Jahren sowie spätere gemeinsame Auftritte im Umfeld von Gilmour und Pink Floyd. Auch bei Live 8 im Jahr 2005 trat er im Pink-Floyd-Kontext in Erscheinung. Damit blieb seine Rolle nicht auf Studioaufnahmen beschränkt, sondern wurde auch vor großem Publikum sichtbar.

Mehr als nur ein Begleitmusiker

Obwohl Dick Parry vor allem mit Pink Floyd verbunden wird, arbeitete er auch außerhalb dieser Band als Sessionmusiker. Genannt werden unter anderem Verbindungen zu The Who, Rory Gallagher und weiteren Produktionen. Seine Bekanntheit blieb jedoch besonders an jene Pink-Floyd-Stücke gebunden, in denen das Saxofon nicht nur eine Verzierung war, sondern einen wiedererkennbaren musikalischen Akzent setzte.

Gerade darin liegt die überregionale Bedeutung seines Todes. Parry gehörte nicht zu den Frontfiguren des Rock, doch sein Spiel wurde Teil eines globalen Popgedächtnisses. Millionen Menschen kennen seine Saxofonlinien, auch wenn sein Name einem breiteren Publikum weniger präsent war als die Namen der Pink-Floyd-Mitglieder. Sein Tod erinnert daran, wie stark prägende Studiomusiker den Charakter weltbekannter Aufnahmen formen können.

Todesursache zunächst nicht bekannt

Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass Dick Parry im Alter von 83 Jahren gestorben ist. Eine Todesursache wurde in den öffentlich vorliegenden Angaben zunächst nicht genannt. Private Krankheitsdetails wurden nicht bestätigt. Die genauen Umstände blieben zunächst offen.

Für Pink-Floyd-Fans ist Parrys Tod ein bedeutender Verlust. Seine Beiträge zu The Dark Side of the Moon, Wish You Were Here und The Division Bell bleiben Teil eines musikalischen Vermächtnisses, das weit über die Geschichte einer einzelnen Band hinausreicht.

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