1. FC Saarbrücken prüft Zukunft von Schmidt und Baumann

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Beim 1. FC Saarbrücken könnte es im Angriff weitere Veränderungen geben. Die Routiniers Patrick Schmidt und Dominic Baumann gelten nach dem Trainingsauftakt als mögliche Abgangskandidaten. Sportvorstand Markus Thiele verwies nach Angaben aus dem Umfeld des Vereins auf laufende Gespräche und einen Überhang in der Offensive. Damit ist klar: Der Kaderumbau des Drittligisten ist trotz zahlreicher Transfers noch nicht abgeschlossen.

Schmidt und Baumann zählen zu den erfahrensten Angreifern im Kader. Beide kamen in der vergangenen Drittliga-Saison jeweils auf 22 Einsätze. Schmidt erzielte zwei Tore, Baumann traf einmal. Eine offizielle Trennung oder Vertragsauflösung meldete der Verein bis Dienstag zunächst nicht. Belastbar ist damit vor allem, dass der FCS seine Offensive weiter überprüft und Gespräche führt.

Schmidt und Baumann bringen viel Erfahrung mit

Patrick Schmidt war im Sommer 2023 zum FCS zurückgekehrt. Der Mittelstürmer kam damals vom FC Ingolstadt und kehrte nach mehreren Stationen in der 2. Bundesliga und 3. Liga zu seinem Heimatverein zurück. Der Klub verwies bei der Verpflichtung auf seine frühere Bilanz im Saarbrücker Trikot und seine Erfahrung im Profifußball.

Dominic Baumann wechselte im Juli 2025 nach Saarbrücken. Der FCS stellte ihn damals als erfahrenen Drittliga-Stürmer vor. Vor seinem Wechsel spielte Baumann unter anderem für den SV Sandhausen, den Halleschen FC, den FSV Zwickau und die Würzburger Kickers. Bei seiner Verpflichtung hob der Verein seine Erfahrung und Torgefahr hervor.

Kaderumbau mit vielen neuen Spielern

Der mögliche Abschied der beiden Angreifer steht im Zusammenhang mit dem breiten Umbau des Saarbrücker Kaders. Zum Trainingsauftakt waren bereits zahlreiche neue Spieler dabei, zugleich hatte der Verein schon mehrere Abgänge vollzogen. Nach Angaben von liga3-online kamen bis dahin 13 Spieler hinzu, 16 Akteure verließen den Klub.

Auch in der Offensive hat Saarbrücken nachgelegt. Alexander Staff wurde von Eintracht Frankfurt ausgeliehen und soll dem Angriff ein anderes Profil geben. Der FCS beschrieb den U19-Nationalspieler als dynamischen Stürmer mit Entwicklungspotenzial. Zudem hatte der Verein zuvor Abdenego Nankishi verpflichtet, der variabel in der Offensive eingesetzt werden kann.

Saarbrücken sucht weiter nach Balance

Neben der Offensive wurde auch die Defensive deutlich verändert. Mit Siemen Voet, Mladen Cvjetinovic und Nikola Aracic kamen neue Spieler für die Abwehr hinzu. Daniel Gleiber wurde zudem von Mainz 05 ausgeliehen. Der Verein reagiert damit auf eine Saison, die sportlich hinter den Erwartungen blieb und personelle Korrekturen erforderlich machte.

Der FCS steht damit vor einer entscheidenden Phase in der Vorbereitung auf die neue Drittliga-Saison. Trainer Argirios Giannikis muss aus vielen neuen Spielern eine funktionierende Mannschaft formen. Gleichzeitig zeigt der Blick auf Schmidt und Baumann, dass der Wettbewerb im Angriff deutlich zugenommen hat.

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