
In Winterberg-Silbach hat eine Autofahrerin nach Angaben der Polizei eine Straßensperrung bei einem Schützenumzug missachtet. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonntag, 28. Juni, wurde aber am Dienstag von der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis öffentlich gemacht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sicherten den Festzug an mehreren Sperrstellen. Ein 27-jähriger Feuerwehrmann aus der Löschgruppe Siedlinghausen regelte laut Polizei den Verkehr am Schluchtweg. Gegen Mittag näherte sich eine 74-jährige Autofahrerin aus Winterberg der Sperrstelle. Der Feuerwehrmann habe die Frau mit Handzeichen auf die Sperrung aufmerksam gemacht. Dennoch soll sie weitergefahren sein.
Als der Feuerwehrmann an die Fahrerseite herantreten wollte, wurde nach bisherigen Erkenntnissen sein linker Oberschenkel vom Fahrzeug berührt. Danach hielt der Wagen zunächst an. Später soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Als die Autofahrerin ihre Fahrt fortsetzte, wurde nach Polizeiangaben die Schuhspitze des Feuerwehrmanns vom Hinterrad überrollt. Weil er Sicherheitsschuhe trug, blieb er unverletzt.
Die Polizei stellte das Fahrzeug kurze Zeit später im Ortskern fest. Die 74-Jährige wurde von Beamten angetroffen und mit dem Sachverhalt konfrontiert. Nach Polizeiangaben räumte sie ein, trotz der Absperrung weitergefahren zu sein. Sie habe jedoch bestritten, den Feuerwehrmann angefahren zu haben. Außerdem habe sie angegeben, der Umzug habe aus ihrer Sicht noch nicht begonnen.
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich laut Polizei Hinweise darauf, dass es bereits zuvor an einer anderen Sperrstelle zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen der Autofahrerin und weiteren Feuerwehrkräften gekommen sein soll. Die Ermittlungen dauern an. Der Fall zeigt zugleich, wie wichtig klare Absperrungen und die Beachtung von Anweisungen bei öffentlichen Veranstaltungen sind.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu