Filipe Luis übernimmt bei AS Monaco erstmals in Europa

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Vorstellung: Vertrag bis 2028

Die AS Monaco hat Filipe Luis als neuen Trainer vorgestellt. Der 40 Jahre alte Brasilianer unterschrieb beim Klub aus dem Fürstentum einen Vertrag bis Juni 2028. Für Filipe Luis ist es die erste Trainerstation in Europa. Der frühere Linksverteidiger folgt auf eine Phase, in der Monaco auf der Trainerposition erneut neu ansetzt. Der Verein sprach in seiner Mitteilung von einem neuen Zyklus. Die Personalie war zuvor bereits in mehreren Medien erwartet worden, nun ist sie offiziell bestätigt.

UEFA-Lizenz-Frage: Sondergenehmigung offen

Offen bleibt die Frage, ob Filipe Luis ohne UEFA-Pro-Lizenz dauerhaft an der Seitenlinie stehen darf. Nach UEFA-Regularien muss ein Cheftrainer einer ersten Mannschaft grundsätzlich eine passende Qualifikation besitzen, darunter eine gültige UEFA-Pro-Lizenz oder eine anerkannte gleichwertige Kompetenz. Berichten zufolge besitzt Filipe Luis derzeit eine CONMEBOL-Lizenz. Demnach könnte Monaco ohne Sondergenehmigung mit Sanktionen rechnen. Genannt wurde eine mögliche Strafe von bis zu 25.000 Euro pro Spiel. Eine bestätigte Ausnahmegenehmigung lag zunächst nicht vor.

Karriere Filipe Luis: Von Atlético und Chelsea nach Flamengo

Filipe Luis war als Spieler vor allem bei Atlético Madrid prägend und stand zudem beim FC Chelsea unter Vertrag. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn arbeitete er bei Flamengo, wo er seine erste größere Trainererfahrung sammelte. Flamengo teilte im März 2026 offiziell mit, dass Filipe Luis nicht mehr Cheftrainer der Profimannschaft sei. In brasilianischen Medien wurden für seine Zeit bei Flamengo unter anderem die Copa do Brasil 2024, die Copa Libertadores 2025 und die brasilianische Meisterschaft 2025 genannt.

Bedeutung Monaco: Neuer Anlauf in der Ligue 1

Für Monaco ist die Verpflichtung ein sportlicher Richtungsentscheid. Der Klub setzt auf einen Trainer, der als Spieler internationale Erfahrung gesammelt hat, als Chefcoach in Europa aber noch am Anfang steht. Zuvor war Filipe Luis auch mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht worden. Nach übereinstimmenden Berichten entschied er sich jedoch für Monaco, während Leverkusen seine Trainersuche anderweitig fortsetzte. Für die Monegassen wird neben der sportlichen Entwicklung nun auch die formale Klärung der Lizenzfrage wichtig.

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