Flugzeugabsturz Hatten: Pilot stirbt beim Start

Mittendrin Flughafen Frankfurt – Terminal 3 Testbetrieb mit Komparsen
Mittendrin Flughafen Frankfurt heute um 21:00 Uhr im HR (Foto: Symbolbild)

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Ein schwerer Flugzeugabsturz Hatten hat am Dienstag, 28. April 2026, am Flugplatz Oldenburg-Hatten das Leben eines 71-jährigen Piloten gefordert. Das Ultraleichtflugzeug geriet unmittelbar nach dem Start in eine gefährliche Schieflage und prallte auf einer Wiese in der Nähe des Flugplatzes auf. Der Pilot, ein Schweizer Staatsbürger, der sich auf dem Rückflug in seine Heimat befand, starb noch am Unfallort. Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) haben die Ermittlungen aufgenommen.

Flugzeugabsturz Hatten: Maschine stürzt kurz nach dem Start ab

Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag am Flugplatz Oldenburg-Hatten im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen). Laut ersten Erkenntnissen der Feuerwehr verlor das Ultraleichtflugzeug vom Typ Shark Aero Shark (Kennzeichen OM-S160) bereits rund 200 Meter nach dem Start drastisch an Höhe. Die Maschine geriet in eine Schieflage und stürzte etwa 50 Meter hinter dem Ossendamm auf einer Wiese ab. Das Flugzeug wurde dabei vollständig zerstört.

Augenzeugen berichteten von einem plötzlichen Geräusch – einem nach ihren Angaben fürchterlichen Rums – kurz nach dem Abheben. Der Rettungsfallschirm des Flugzeugs wurde nach bisherigen Erkenntnissen nicht ausgelöst. Die genaue Ursache, warum die Maschine die Kontrolle verlor, ist bislang ungeklärt.

71-jähriger Schweizer Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz Hatten

Der Pilot des abgestürzten Kleinflugzeugs war ein 71-jähriger Schweizer, dem das Flugzeug nach Polizeiangaben gehörte. Er befand sich auf dem Weg zurück in seine Heimat, als sich der Unfall ereignete. Alle Rettungsmaßnahmen der sofort alarmierten Einsatzkräfte kamen zu spät – der Pilot verstarb noch an der Unfallstelle. Ein Notarzt und mehrere Rettungswagen waren vor Ort, konnten dem Mann jedoch nicht mehr helfen.

Ähnliche Tragödien ereigneten sich in der Vergangenheit bereits mehrfach in der Region. So kam es erst kürzlich zu einem tödlichen Absturz am Flugplatz Barßel-Lohe, bei dem ebenfalls ein Pilot ums Leben kam. Auch beim Kleinflugzeug-Absturz in Gütersloh verlor ein Pilot das Leben – Unfälle bei Ultraleichtflugzeugen zeigen immer wieder, wie gefährlich technische Probleme kurz nach dem Start sein können.

Großes Feuerwehr-Aufgebot: Rund 50 Einsatzkräfte an der Unfallstelle

Unmittelbar nach dem Absturz wurden mehrere Freiwillige Feuerwehren alarmiert. Die Einheiten Kirchhatten, Altmoorhausen und Sandkrug rückten mit insgesamt rund 50 Einsatzkräften zum Flugplatz Oldenburg-Hatten aus. Am Wrack war ein kleiner Brand ausgebrochen, den die Feuerwehrleute rasch unter Kontrolle bringen und löschen konnten, bevor er sich ausweiten konnte. Schlimmeres wurde dadurch verhindert.

Der Sachschaden an dem Ultraleichtflugzeug wird auf über 200.000 Euro geschätzt. Das Wrack wurde nach dem Einsatz sichergestellt, um die anschließenden Untersuchungen nicht zu gefährden. Neben den Feuerwehrkräften waren auch Notarzt, Rettungswagen sowie Beamte der Polizei Delmenhorst vor Ort.

BFU ermittelt zur Ursache des Flugzeugabsturzes Hatten

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) mit Sitz in Braunschweig hat gemeinsam mit der Polizei die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Spezialisten der BFU untersuchen solche Vorfälle systematisch, um technische oder menschliche Fehler als Ursache zu identifizieren und künftige Unfälle zu verhindern. Ergebnisse sind in der Regel erst nach mehreren Wochen oder Monaten zu erwarten.

Der Flugplatz Oldenburg-Hatten ist ein regional bedeutsamer Kleinflugplatz südlich von Oldenburg, der hauptsächlich von Sport- und Freizeitfliegern genutzt wird. Nach dem Unfall wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Die Hinterbliebenen des Piloten wurden von den Behörden informiert.

Quellen: NDR/butenunbinnen, NWZ Online, Presseportal (FW Oldenburg), Weser-Kurier, delmenews

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