Franziska van Almsick: „Lieber nur 60 oder 70 werden“ – ein bemerkenswertes Interview

Franziska van Almsick Symbolbild Schwimmbecken Interview 2026
Symbolbild mit KI erstellt

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Franziska van Almsick, Deutschlands bekannteste Schwimmerin, hat in einem emotionalen Interview überraschend offene Worte über ihr Leben, das Älterwerden und ihre persönliche Einstellung zum Tod gefunden. Im Sky-Format „Meine Geschichte“ mit Moderator Riccardo Basile sprach die 48-Jährige so ehrlich wie selten zuvor.

„Ich möchte lieber nur 60 oder 70 werden“

Der Satz, der viele überraschte: Franziska van Almsick erklärte, dass sie lieber „nur 60 oder 70 werden“ möchte – tanzend durchs Leben gehen, Fehler machen, das Leben spüren und genießen. „Ich bemerke, dass gerade etwas mit mir passiert“, gestand die ehemalige Olympiastarterin.

Diese bemerkenswert direkte Aussage sorgte sofort für Aufsehen und trieb die Suchanfragen nach Franziska van Almsick in Deutschland auf über 5.000 pro Stunde.

Druck, Karriere und die bittere Erkenntnis

Im selben Interview sprach van Almsick auch über den enormen Leistungsdruck als Profisportlerin. Bei Olympia 1992 in Barcelona stand sie mit 14 Jahren auf dem Weltparkett und gewann 1994 in Rom mehrere Weltmeistertitel. Doch der Preis war hoch.

„Das schaffe ich nicht mehr“ – diese Erkenntnis hätte sie sich damals nie erlaubt. Der Perfektionismus des Leistungssports habe sie über viele Jahre geprägt. Auch das Familienleben sei „nicht immer einfach“, räumte sie ein.

Franziska van Almsick heute: Stiftung, Engagement und neue Aufgaben

Nach ihrer aktiven Karriere sitzt Franziska van Almsick im Vorstand der Deutschen Sporthilfe, führt ihre eigene Stiftung und engagiert sich für die Nachwuchsförderung im Schwimmsport. Beim Kongress OTWorld tritt sie als Keynote-Speakerin auf.

Ähnlich mutig sprach zuletzt auch Kerstin Ott über ihre Brust-OP – ein Beispiel dafür, wie Prominente durch Offenheit anderen Mut machen. Auch Harry Styles zeigte, wie Sport innere Ruhe bringt.

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