
Hennes Behrens könnte nach seiner Leihe zum 1. FC Heidenheim vor einer neuen Station stehen. Nach kicker-Informationen soll sich der FC Augsburg intensiv mit dem 21 Jahre alten Linksverteidiger der TSG Hoffenheim befassen. Eine offizielle Bestätigung der beteiligten Vereine gibt es dafür bislang nicht. Auch der 1. FC Köln, der Hamburger SV und Schalke 04 wurden in den vergangenen Wochen mit Behrens in Verbindung gebracht; diese Angaben gehen ebenfalls auf Medienberichte zurück.
Behrens war im Januar 2026 von Hoffenheim bis zum 30. Juni 2026 an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen worden. Der FCH reagierte damals auf die Verletzung von Leart Paçarada und holte den Linksverteidiger für die linke Abwehrseite. Heidenheim stellte die Leihe offiziell als Verstärkung bis zum Saisonende vor.
In der Bundesliga kam Behrens für Heidenheim auf 16 Einsätze, ein Tor und zwei Vorlagen. Diese Bilanz macht ihn für Klubs interessant, die auf der linken Abwehrseite nach entwicklungsfähigen Spielern mit Bundesliga-Erfahrung suchen.
Die TSG Hoffenheim hatte Behrens im Mai 2025 langfristig gebunden und ihn für den Profikader eingeplant. Zur genauen Vertragslaufzeit machte der Klub damals keine Angaben. Behrens gilt damit nicht als ablösefreier Spieler, sondern als Hoffenheimer Profi, über dessen Zukunft die TSG mitentscheidet.
Für Augsburg wäre Behrens ein Spieler mit Entwicklungspotenzial und Bundesliga-Erfahrung, aber ohne lange Erstliga-Historie. Für Hoffenheim stellt sich die Frage, ob der Verkauf oder beziehungsweise eine weitere Leihe sportlich und wirtschaftlich sinnvoller ist.
Konkrete Abschlüsse sind öffentlich bislang nicht bekannt. Der 1. FC Köln wurde laut Medienberichten bereits im Mai als Interessent genannt. Auch HSV und Schalke 04 sollen den Spieler auf dem Zettel gehabt haben. Bei Schalke wurde zugleich berichtet, dass ein Transfer finanziell schwierig sein könnte.
Damit bleibt Behrens ein Name für den Transfermarkt im Sommer. Sicher ist: Der Linksverteidiger kehrt nach dem Ende der Leihe zunächst zur TSG Hoffenheim zurück. Ob Augsburg aus dem berichteten Interesse konkrete Verhandlungen macht, ist weiterhin offen.
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