
Die Intel-Aktie hat am Dienstag deutlich zugelegt, nachdem über einen Einstieg des Konzerns in Elon Musks Halbleiterprojekt Terafab berichtet wurde. Demnach soll Intel bei Entwicklung, Fertigung und Packaging leistungsstarker Chips eingebunden sein. An der Börse sorgte das für Rückenwind: Das Papier näherte sich damit erneut einem zuvor markierten Mehrjahreshoch.
Nach Medienberichten verfolgt Elon Musk mit Terafab das Ziel, eine eigene Halbleiterplattform für verschiedene Anwendungen aufzubauen. Genannt werden dabei unter anderem Tesla, SpaceX und xAI. Das Projekt soll Chips für Felder wie künstliche Intelligenz, Robotik und Weltraumtechnik hervorbringen. Berichtet wird zudem, dass jährlich Rechenkapazitäten im Umfang von rund einem Terawatt entstehen sollen. Vorgesehen ist demnach eine stark integrierte Struktur, in der Entwicklung, Tests und Verpackung an einem Standort zusammengeführt werden. Ein großer Teil der Kapazitäten soll laut den Berichten für Vorhaben im Weltraumbereich vorgesehen sein.
Am Markt wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Die Intel-Aktie gewann im Tagesverlauf rund drei Prozent und stieg auf 52,26 US-Dollar. Damit gehörte das Papier laut den vorliegenden Angaben zu den stärkeren Werten im Nasdaq-100-Umfeld. Gleichzeitig rückte wieder das Zwischenhoch von 54,60 US-Dollar aus dem Januar in den Blick. Wie eng Intel operativ bereits in das Vorhaben eingebunden ist, lässt sich anhand des Berichts nur begrenzt einordnen. Erwähnt wird jedoch, dass Musk zuletzt persönlich Anlagen des Unternehmens besucht habe. Eine offizielle, weitergehende Einordnung der Zusammenarbeit liegt in dem vorliegenden Bericht nicht vor.
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