
Münster. László Bénes verlässt den 1. FC Union Berlin endgültig und wechselt nach Belgien. Der Bundesligist teilte am Montag mit, dass sich der 28 Jahre alte slowakische Mittelfeldspieler KAA Gent anschließt. Damit endet seine Zeit an der Alten Försterei nach einem Jahr bei Union und einer anschließenden Leihe in die Türkei. Der Wechsel Laszlo Benes KAA Gent ist seit Montag offiziell bestätigt.
In der Saison 2024/25 kam Bénes für Union auf 25 Pflichtspiele. Der filigrane Spielgestalter fand im defensiv geprägten Ansatz der Berliner jedoch nicht dauerhaft seine Rolle. Nach dieser Spielzeit wurde er an Kayserispor verliehen.
Bei Kayserispor sammelte Bénes in der Saison 2025/26 wieder regelmäßig Einsatzzeit. Für den türkischen Klub absolvierte er 32 Partien und erzielte sieben Tore. Damit empfahl sich der zentrale Mittelfeldspieler erneut für eine feste Rolle auf höherem Niveau.
Union hatte Bénes im Sommer 2024 vom Hamburger SV verpflichtet. In Berlin blieb seine Zeit überschaubar, nun folgt der Wechsel in die belgische Pro League. KAA Gent bestätigte den Transfer ebenfalls und beschrieb Bénes als technisch starken Mittelfeldspieler mit Kreativität und Erfahrung.
Bénes war 2016 von MŠK Žilina zu Borussia Mönchengladbach gewechselt. Bei der Borussia stand er insgesamt sechs Jahre unter Vertrag. Während dieser Zeit wurde er auch an Holstein Kiel und den FC Augsburg verliehen, ehe 2022 der Wechsel zum Hamburger SV folgte.
Beim HSV erhielt Bénes einen Vertrag bis 2026 und sollte das zentrale Mittelfeld verstärken. Der Linksfuß galt dort als technisch und strategisch starker Spieler, der auch bei Standardsituationen Akzente setzen kann. 2024 wechselte er schließlich von Hamburg zu Union Berlin.
KAA Gent spielt in der belgischen ersten Liga und gehört zu den traditionsreichen Klubs des Landes. Die Fußballabteilung wurde nach Klubangaben am 31. Oktober 1900 gegründet. Der Verein ist in Gent beheimatet und tritt in Blau und Weiß an.
Für Bénes bedeutet der Wechsel nach Belgien einen Neustart nach einer kurzen und nicht dauerhaft prägenden Zeit bei Union. Bei Gent könnte seine Spielweise besser zur Geltung kommen, wenn der Klub im zentralen Mittelfeld stärker auf Ballbesitz, Kreativität und Verbindungsspiel setzt.
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