Festnahme im Fall Isak Andic: Spaniens Justiz ermittelt weiter

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Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Im Fall des tödlich verunglückten Mango-Gründers Isak Andic gibt es eine neue Entwicklung. Jonathan Andic, der Sohn des Unternehmers, wurde am Dienstag von den katalanischen Mossos d’Esquadra festgenommen. Er soll den Ermittlungsbehörden zufolge im Zusammenhang mit dem Tod seines Vaters vernommen werden.

Isak Andic war am 14. Dezember 2024 bei einer Wanderung am Berg Montserrat nahe Barcelona ums Leben gekommen. Zunächst galt der Sturz als Unfall. Später wurde bekannt, dass die Ermittlungen wegen offener Fragen zum Ablauf fortgeführt wurden.

Unschuldsvermutung gilt

Jonathan Andic war bereits 2025 in den Fokus der Ermittlungen geraten. Die Familie erklärte, sie sei von seiner Unschuld überzeugt und werde weiter mit den Behörden kooperieren. Belastbare gerichtliche Feststellungen zu einer Schuld lagen zunächst nicht vor.

Unklar blieb zunächst, welche konkreten neuen Erkenntnisse zur Festnahme geführt haben. Der Fall steht unter besonderer Beobachtung, weil es um eine der bekanntesten Unternehmerfamilien Spaniens geht.

Mango ist ein internationaler Modekonzern

Isak Andic gründete Mango 1984 und machte die Marke zu einem weltweit bekannten Modeunternehmen. Nach seinem Tod übernahm Mango-Chef Toni Ruiz zusätzlich den Vorsitz im Verwaltungsrat. Jonathan Andic wurde Vizepräsident des Verwaltungsrats.

Der Fall hat nicht nur juristische, sondern auch wirtschaftliche Bedeutung. Mango zählt zu den großen europäischen Modeketten und konkurriert international mit anderen spanischen Textilkonzernen.

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