
Der deutsche Schauspieler Alexander Held ist tot. Er starb im Alter von 67 Jahren bereits am Dienstag, 12. Mai 2026. Bestätigt wurde der Tod durch den mit ihm befreundeten TV-Produzenten Sven Burgemeister gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Zu den genauen Umständen gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Eine offizielle Mitteilung zu einer Todesursache lag zunächst nicht vor.
Einem breiten Fernsehpublikum war Held vor allem durch seine Rolle als Ludwig Schaller in der ZDF-Krimireihe München Mord bekannt. Seit 2014 prägte er dort das Ermittlerteam mit Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier. Auch in der Krimireihe Stralsund gehörte Held über Jahre zu den bekannten Gesichtern des deutschen Fernsehens.
Seine Figuren wirkten häufig kantig, eigenwillig und schwer einzuordnen. Gerade diese Präsenz machte ihn zu einem Darsteller, der Nebenrollen ebenso deutlich prägen konnte wie Hauptrollen.
Alexander Held wurde am 19. Oktober 1958 in München geboren. Nach seiner Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule stand er zunächst auf Theaterbühnen, unter anderem an den Münchner Kammerspielen. Später kamen zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen hinzu.
Im Kino war Held unter anderem in Der Untergang, Sophie Scholl: Die letzten Tage, Napola und Der Baader Meinhof Komplex zu sehen. Auch in der Komödie Der Schuh des Manitu spielte er mit. Damit reichte seine Karriere von historischen Stoffen über politische Dramen bis zur populären Unterhaltung.
Held galt als markanter Charakterdarsteller. Er wurde häufig für autoritäre, verschlossene oder widersprüchliche Figuren besetzt, konnte aber ebenso komische und skurrile Rollen ausfüllen. Für München Mord erhielt er besondere Aufmerksamkeit, weil die Reihe klassische Krimimuster mit schwarzem Humor und ungewöhnlichen Figuren verband.
Mit seinem Tod verliert die deutsche Film- und Fernsehbranche einen Schauspieler, der über Jahrzehnte in sehr unterschiedlichen Genres präsent war.
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