
Nach dem Tötungsdelikt Michelstadt ermitteln die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft zu zwei Todesfällen in den Stadtteilen Vielbrunn und Weiten-Gesäß. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll ein 62 Jahre alter Mann in den frühen Morgenstunden des Montags, 30. März, zunächst seine 33 Jahre alte Lebensgefährtin in einer Wohnung in Vielbrunn getötet haben. Anschließend starb der Mann im Bereich eines landwirtschaftlichen Anwesens in Weiten-Gesäß. Das teilten die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen in einer gemeinsamen Mitteilung mit.
Die Behörden gehen nach aktuellem Stand von einem zusammenhängenden Geschehen aus. Demnach soll sich die tödliche Tat in einer Wohnung im Michelstädter Stadtteil Vielbrunn ereignet haben. Wenig später wurde der 62-Jährige im Stadtteil Weiten-Gesäß tot aufgefunden. Weitere Angaben zum genauen Ablauf machten die Ermittler zunächst nicht. Auch mögliche Hintergründe oder ein Motiv wurden bisher nicht öffentlich genannt. Damit bleibt das Tötungsdelikt Michelstadt in zentralen Punkten noch ungeklärt.
Um die genaue Todesursache der 33-Jährigen zu klären, hat die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben eine gerichtliche Obduktion beantragt. Parallel sicherten Ermittler am Montag Spuren. Zuständig sind die Kriminalpolizei in Erbach und die Staatsanwaltschaft Darmstadt. Die Ermittlungen Michelstadt stehen damit noch am Anfang. Die Behörden betonten, dass derzeit keine weiteren Informationen über die bisherige Mitteilung hinaus veröffentlicht werden können.
Nach Angaben der Polizei liefen die Maßnahmen bereits am Montagmorgen an. Die Ermittler konzentrieren sich nun darauf, den Ablauf zwischen Michelstadt Vielbrunn und dem Bereich des späteren Fundorts in Weiten-Gesäß vollständig nachzuvollziehen. Auch der Todesfall Weiten-Gesäß ist Teil der laufenden Untersuchungen. Weitere Presseauskünfte behält sich die Staatsanwaltschaft Darmstadt vor.
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